Weshalb soll man …

… über das Wetter schreiben? Oder sich aufregen? Da würde ich nie drauf kommen. Weshalb sollte ich schreiben, dass der Regen mir langsam auf den Keks geht? Ist doch völlig egal. Oder, dass unsere Hunde langsam genervt sind nicht durch Brandenburgs Wälder zu streifen? Nö darüber würde ich nie schreiben. Ich kann auch nicht verstehen, wie man sich überhaupt über das Wetter aufregen kann. Ich würde z. B. auch nie schreiben, dass ich in den letzten Tagen manchmal nass bis auf die Haut wurde. Das interessiert doch ohnehin niemanden. Also wozu darüber auch nur eine Zeile verlieren. Morgens hat man eigentlich überhaupt keine Lust aufzustehen und die Hunde gucken einen schief an, wenn man zur Leine greift. Aber darüber schreiben? Nee das mache ich nicht.

So nun habe ich als über nichts geschrieben und wer es liest, der hat auch nichts gelesen. Alles klar?

Sag mir, wo die Nackten sind …

… wo sind sie geblieben? Sag mir, wo die Nackten sind, was ist geschehen? Sag mir, wo die Nackten sind, im Englischen Garten ich sie nicht find. Wann wird man sie je wieder sehen, wann wird man sie je wieder sehen?

Zugegeben das ist eine sehr freie Übersetzung des Songs Where Have all the Flowers Gone (Pete Seger) von mir, aber spiegelt in etwa die Situation im Englischen Garten in München wieder.

Jahrzehntelang wurde im Stadtführer der Stadt München mit den Nackten im Englischen Garten geworben. Ja sie waren schon fast eine Sehenswürdigkeit der Stadt, könnte man jedenfalls meinen. Denn aus fernen Ländern reisten Touristen nach München um u. a. nackte Menschen im Englischen Garten anzuschauen. Das ist schon eigentlich blöd genug, aber nun kommen die Spanner auch noch umsonst nach München. Und sang die Spider Murphy Gang nicht auch davon, dass einer nackt durch den Englischen Garten rennt? Alles vorbei. Der Stadt scheinen die Nackten auszugehen.

Aber ist das nun so tragisch? München hat, so finde ich genug sehenswertes, da können die Touristen auch mal auf Nackte verzichten. Oder sich einfach selbst nackt im Spiegel ansehen. Na ja vielleicht dann doch lieber nicht.

Trumpsche Logik?

Er twittert, was die 140 Zeichen hergeben und wettert gegen Deutschland und die Bundeskanzlerin. Und einige Stunden später tritt der Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer vor die Mikrofone und verkündet, dass das Verhältnis zwischen der deutschen Bundeskanzlerin und D. Trump unheimlich gut sei und der Präsident habe sehr viel Respekt für die Bundeskanzlerin.

Ist das etwa die Trumpsche Logik? Erst mal einen Twittern um dann schnell von einem seiner Mitarbeiter die Wogen glätten zu lassen? Gut das mag im Kindergarten ja ganz nett sein, mit Politik hat es jedoch nichts zu tun. Ein Präsident der Vereinigten Staaten sollte weniger Twittern und mehr regieren. Und wenn er schon twittert nicht laufend solch einen Unsinn verbreiten, wenn er denn ernst genommen werden möchte.

Oha hoffentlich twittert er mir jetzt nicht auch noch einen. Egal bekomme ich ohnehin nicht mit, da ich nicht zwitschere. Nein ich habe keinen Vogel, wie soll ich da zwitschern?

Werbespruch um getextet

Huch werden jetzt einige sagen, Sigurd und Werbung? Der sagt doch immer, er hat eine Werbephobie. Ja habe ich auch. Jedoch war das nicht immer so. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es Werbung noch nicht so inflationär wie heute. Und vor allem gab es keine Privatsender.

Aber nun zum eigentlichen Thema. Es gab damals eine Werbung für die Zigarette Peter Stuyvesant. Ich weiß gar nicht, ob es diese Marke überhaupt noch gibt. Na egal jedenfalls hieß es in dieser Werbung, „Peter Stuyvesant der Duft der großen weiten Welt“.

Siehe hier

Doch der Text wurde, von wem weiß ich nicht, natürlich damals um getextet und ging wie folgt:

„Er sitzt am Toilettenrand, raucht eine Peter Stuyvesant. Und was ihm hinten runter fällt, das ist der Duft der großen weiten Welt“.

Grillsaison, eine „sensible“ Betrachtung

Als wir heute mit den Hunden unterwegs waren, kamen wir uns wie in einem Gebiet der Indianer vor. Überall stiegen kleine Rauchsäulen auf und man könnte meinen Rauchsignale seien wieder in Mode.

Nein die Herren des Grills haben das Kommando übernommen und wehe es gibt die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings, dann gibt es für sie kein halten mehr. Die Grille werden ausgepackt und startklar gemacht. Und wehe man quatscht dem Herren des Grills beim Grillen dazwischen. Nein der Herr des Grills versteht keinen Spaß und niemand darf sich seinem Grill mehr als 3 Meter nähern.

Schon am Tag vorher wird das Fleisch eingekauft. Oftmals wird eingelegtes Fleisch, soll heißen das Fleisch wurde in verschiedene Marinaden eingelegt, damit der Käufer nicht merkt, dass sich in diesem Fleisch schon fast wieder Leben befindet, eingekauft. Dieses „leckere“ Fleisch wird dann auf den Grill zelebriert und von dem Grillmeister gegart. Gegrillt wird natürlich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und dazu gehört in diesem Jahr auf alle Fälle ein „Braten-Grill-Thermometer“, womit man verschiedenen Garstufen für verschiedene Fleischsorten einstellen kann.

Dann bleibt ja nur noch die ewige Glaubensfrage, Holz- oder Gasgrill? Na dann, möge das Fleisch gelingen.

Ach und ihr lieben Frauen, vergesst nur nicht, dem Herr des Grills für seine gelungenen Grillkünste angemessen zu huldigen. Na dann kann es ja losgehen.

Seid ihr eigentlich glücklich?

Wer diese Frage mit ja beantwortet, kann nicht in Deutschland leben. Wie ich darauf komme? Ganz einfach eine UN-Studie fand heraus, dass die glücklichsten Menschen in Norwegen wohnen. Somit hat Norwegen Dänemark auf Platz 2 verdrängt. Denn bisher lebten die glücklichsten Menschen in Dänemark.

Nach dieser Studie belegt Deutschland nur Platz 16. Also müssen hierzulande viele total nicht glückliche Menschen rumlaufen. Nun wundere ich mich nicht mehr über die vergnatzten Gesichter der Menschen. Aber mal ehrlich ist das nicht recht oberflächlich? Aber trösten wir uns China rangiert auf Platz 79. Die müssen ja so was von total unglücklich sein die Chinesen.

Was auffällt, die glücklichsten Menschen leben in den nordischen Ländern. Norwegen, Dänemark und Island, dann erst kommt die Schweiz, diese Länder können sich glücklich schätzen denn hier leben die glücklichsten Menschen überhaupt.

Müssen wir nun dem Glück hinter her ziehen? Müssen wir jedes Mal umziehen, wenn die Menschen wo anders glücklicher sind?

Also mir ist das egal, denn eigentlich bin ich in Deutschland glücklich. Da kann auch die UN nichts dagegen machen. So das musste jetzt aber auch mal gesagt werden.

Aber schön, dass es die Studie gibt. Ich wollte immer schon wissen, wo ich eventuell noch glücklicher bin.

Frauenmund mit knallroten Lippen als Männerpissoirs?

Über Geschmack lässt sich, so sagt man, nicht streiten. Und trotzdem scheint es über ein Männerpissoirs in einem Potsdamer Club Streit zu geben.

Den Grund möchte ich jetzt im Einzelnen nicht erläutern. Den Artikel könnt Ihr HIER nachlesen und selbst entscheiden, ob es hier vielleicht eine Geschmacksverirrung gibt.

Aufgeschnappt


Bauernregel der Altneihauser Feierwehrkapell’n gestern aus der Sendung „Fastnacht in Franken“:

 „Steht die Sau auf einem Bein, wird sie wohl beim Metzger sein. “


Eine Anspielung auf die neuen „Bauernregeln“ der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:

„Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.“


 

Wir sparen uns reich

Cyber Monday, Black Friday oder 0 Prozent Finanzierung. Ja oftmals fällt sogar die Mehrwertsteuer weg und Sale, Sale überall. Preisnachlässe, wohin das Auge auch schaut.

Man weiß gar nicht, wo man zuerst sparen möchte? Und dabei möchten die Unternehmen doch nur unser bestes. Natürlich möchten sie das, sie möchten unser Geld. Und wenn man dann noch hört, „guck mal da habe ich wieder ein Schnäppchen gemacht, war ganz billig. Es war von 120 € auf 75 € herunter gesetzt, toll nicht“? Dann möchte man sagen, „klar du Vollhorst und an den 75 € verdienen die noch immer genug. Das zeigt doch nur, zu welch einem unverschämten Preis das vorher verkauft wurde“. Wer würde schon gerne zugeben, dass er es vor einigen Tagen für 120 € gekauft hatte. 😉 Ich weiß nicht merken die Menschen eigentlich nicht, wie sie permanent verscheißert werden? Sind unsere Hirne schon so auf diese sogenannten Schnäppchenpreise getrimmt, dass wir nur noch willenloses Vieh der Konsumterroristen sind?

Ich mag das nicht glauben und hoffe, dass einige diesen Lockangeboten widerstehen. Ich jedenfalls mache da nicht mit. Doch jetzt habe ich keine Zeit mehr mich über diesen Konsumterror aufzuregen. Ich muss los ich sah vorhin im vorüber gehen ein Schnäppchen im Schaufenster …