Gebt Populisten keine Chance!

FlaggePopulisten möchten Europa von innen heraus aufweichen und das nationalistische Denken bei den Wählerinnen und Wählern stärken. Sie zeigen sich ja so gerne als Saubermänner und Sauberfrauen der Nation. Lösen alle Probleme mit populistischen Floskeln, bieten jedoch nie Lösungen an. Die AfD in Deutschland würde Deutschland liebend gerne aus der EU holen und die DM wieder einführen. Wohl wissend, dass Deutschland mit am meisten an der EU verdient. Das wird natürlich lieber verschwiegen.

In Italien regieren Populisten und das Land geht wohl den Weg in den Fastbankrott, wie es im Moment aussieht. Jedoch den populistischen Vogel haben wohl die Populisten in Österreich abgeschossen. Der ehemalige Vizekanzler hätte „sein“ Volk für ein paar Wählerstimmen mehr sogar an Russland verscherbelt. Geht es eigentlich noch schmutziger? Man habe ihm eine Falle gestellt, so sagte er in seinem Rücktrittsgelaber. Mag sein, nur wenn er, so besoffen wie er wohl war, in solch eine Falle tappt, ist er selber schuld.

Deshalb hoffe ich, dass diesen Populisten am nächsten Sonntag eine klare Abfuhr erteilt wird. Ich kann nicht glauben, dass so viele Menschen auf das verlogen scheinheilige Gelaber hereinfallen. Sie haben keine Lösungen der Probleme. NEIN sie sind mittlerweile selbst ein großer Bestandteil dieser Probleme. Und dem gilt es Einhalt zu gebieten. Wählt sie aus den Parlamenten, bevor es ihnen gelingt, ihren nationalistischen Virus noch weiter zu verbreiten.

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Und immer wieder grüßt …

… der BER

Ja lange wurde nichts mehr geschrieben über den BER. Doch nun gibt es wieder eine dieser BER-Nummern. Man erinnere sich, der BER sollte im Mai 2012 eröffnet werden. Und schon das war ein Verlängerungstermin. Jetzt schreiben wir das Jahr 2019 und bisher hatte der Flughafenchef stets behauptet, dass der Eröffnungstermin Oktober 2020 steht. Doch nun könnten diesem Termin tausende von Dübeln im Wege stehen. Dübel die, so wird behauptet, nicht für diese Wände vorgesehen sind, soll man verwendet haben. Und es ist zu befürchten, dass sie bei einer extremen Situation nicht halten. Ich finde es gut, dass man das so schnell bemerkte.

Peinlich kann man das was in Schönefeld passiert nicht mehr nennen. Um die Ungeheuerlichkeiten, die sich um dieses Balkanwerk ranken treffend zu beschreiben, müsste man ein neues Superlativ erfinden. Fällt euch eines ein?

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https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Ist-die-BER-Er%C3%B6ffnung-2020-noch-zu-halte/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=62654030

 

Hofnarren und Komiker

Früher hielten sich Kaiser, Könige und Fürsten einen Hofnarren. Dieser durfte den herrschenden vieles um die Ohren hauen, was Normalbürgern wohl den Kopf gekostet hätte. Ja oftmals hatten diese einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Herrschenden.

In der heutigen Zeit sind sie etwas aus der Mode gekommen. Doch nun scheint es so, als hätten die Wählerinnen und Wähler der Ukraine sich an die alte „Tradition“ erinnert. Sie wählten den Filmschauspieler und Komiker, der nun nicht mehr Komiker genannt werden möchte, Wolodymyr Selenski zu ihrem neuen Präsidenten. Und das mit einer Deutlichkeit, die vieles über seinen Amtsvorgänger Petro Poroschenko sagt.

Offensichtlich traut man Petro Poroschenko nicht mehr zu, die Probleme des Landes, die ja tatsächlich nicht einfach sind, zu lösen. Ob Wolodymyr Selenski hier nun die bessere Wahl ist, wird sich in den nächsten Jahren erweisen. Immerhin ist es, so finde ich, ein großes Wagnis einen Politneuling mit den schwierigen Aufgaben zu betrauen.

Seine Wahlkampfversprechen wird er nur schwer einlösen können. Doch daran wird er in den nächsten Jahren gemessen werden. Sollte es schief gehen, hat die Ukraine wahrscheinlich nochmals wertvolle Jahre verloren.

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Und gestern hatte ich in meiner Tageszeitung gelesen, dass der Herrscher von Brunei Verständnis für die Steinigung von Homosexuellen fordert und sie verteidigt. Und das im 21. Jahrhundert. Es ist unglaublich.

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Ausgeschlachtet

Die Würde des Menschen ist wohl doch antastbar, zumindest, wenn es nach dem Gesundheitsminister Jens Spahn geht. Er möchte, dass jeder, der nicht zu seinen Lebzeiten einer Organspende widerspricht, nach seinem Tod ausgeschlachtet werden kann.

Der Mensch, das wandelnde Ersatzteillager. So könnte man es auch formulieren. Nun ist es nicht so, dass ich etwas gegen Organspenden habe, nur sollte sie kein Automatismus sein. Und welcher junge Mensch denkt schon an den Tod und widerspricht in jungen Jahren einer Organspende? Genau darauf hofft der Gesundheitsminister. Denn sonst würde er es bei der jetzigen Regelung des Organspendeausweises belassen.

Dass die Spendenbereitschaft in der Bundesrepublik in den letzten Jahren merklich zurückging, liegt wohl auch an den Meldungen des Missbrauches. Und wer garantiert überhaupt, dass es nach der Gesetzesänderung nicht wieder zum Missbrauch kommt?

Wenn z. B. ein Hartz IV-Empfänger auf ein Spenderherz hofft und ein Manager eines großen Konzernes ebenfalls, der Hartz IV-Empfänger schon länger darauf wartet, wer bekommt dann das Spenderherz? Die Antwort darauf könnt ihr euch selbst geben.

Der Karikaturist K. Stuttman hat dazu so seine Meinung.

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Sparschwein Gorch Fock

Sie war der Stolz der Marine und sah schon prächtig aus, wenn sie voll unter Segeln stand. Sie war das Schulschiff der Marine und musste zur Überholung in die Werft. Kalkuliert wurde mit einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag für die Überholung der Gorch Fock. Doch wie es eben so ist mit den Aufträgen die letztendlich von uns, also vom Steuerzahler beglichen werden müssen, der kalkulierte Betrag war eine Luftblase und aus dem zweistelligen wurde ein dreistelliger Millionenbetrag. Man spricht im Moment von ca. 135 Millionen. Man kann sich ja mal ein klein wenig verkalkulieren.

Wie es dem Steuerzahler dabei geht, zeigt der Karikaturist Klaus Stuttmann in seiner unnachahmlichen Art.

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