Ist das eher eine Drohung …

… oder ein Versprechen?

Nie hätte ich gedacht, dass der derzeitige Präsidentendarsteller im Weißen Haus, auch mal eine weiße Entscheidung treffen könnte.

Er möchte amerikanische Soldaten und Soldatinnen von Deutschland nach Polen verlegen. Aber weshalb nur 2000? Nehmt doch euren ganzen Krempel und zieht nach Polen. Mit all den Atomwaffen und Drohnen.

Nur zu und hoffentlich setzt er es bald um. Fast 30 Jahre nach Beendigung des Kalten Krieges wird es auch Zeit, dass die Amis endlich abziehen. Doch das werden sie natürlich nicht tun. Sie brauchen die Stützpunkte in Europa und besonders Ramstein. Von dort aus lassen sich die mörderischen Drohnen so schön steuern. Nicht Herr Präsident?

Umfragewerte sind …

… meist mit Vorsicht zu betrachten

In der Umfrage eines Meinungsforschungsinstitutes fanden 70 Prozent der Befragten, dass die Bundeskanzlerin im unruhigen Wartestand A. Kramp-Karrenbauer als Bundeskanzlerin nicht geeignet sei.

Nicht jede Umfrage deckt sich mit meiner Meinung, diese schon. Jedoch bin ich zu 99,9 Prozent der Meinung, dass sie völlig ungeeignet ist. Das hat sie in den letzten Wochen hinreichend unter Beweis gestellt und sollte, was sie natürlich nicht macht, denn sie hält sich ja für unglaublich geeignet, vom Posten der CDU-Vorsitzenden zurücktreten, bevor sie noch mehr Schaden für die Demokratie anrichtet, oder gänzlich zur Lachnummer wird.

 

Natürlich würde das auch für die SPD-Vorsitzende gelten. Doch sie ist, seid ihren Sangeskünsten im Bundestag und ihrem Ausspruch vor der neuen Legislaturperiode, „dass die CDU jetzt auf die Fresse bekommt“, schon längst zur Lachnummer geworden.

Bundeskanzlerin im ungeduldigen Wartestand …

… möchte freie Meinungsäußerung regulieren?

Einen Tag nach der Wahlschlappe der CDU hat die Kanzlerin in spe, A. Kramp-Karrenbauer, wieder einen ihrer mittlerweile von mir „gefürchteten“ Geistesblitze.

Sie möchte die Meinungsäußerungen im Netz regulieren. Sie sagte, „wenn 70 Zeitungsredaktionen vor einer Wahl dazu aufriefen, nicht CDU oder SPD zu wählen, würde dies als klare Meinungsmache vor der Wahl eingestuft“. Und „man müsse darüber reden, was sind Regeln aus dem analogen Bereich und welche Regeln gelten für den digitalen Bereich“. Prima Frau Bundeskanzlerin im ungeduldigen Wartestand. Vielleicht merkt sie selbst irgenwann, wie lächerlich solch eine Behauptung ist.

Die Meinung des YouTube-Darstellers war seine persönliche Meinung. Hierzu ein Link zu einer Bewertung des Präsidenten der TU Berlin (Link). Diese darf er noch, frei äußern. Wenn sich dieser Meinung andere anschließen so ist das ihre freie Entscheidung. Wir befinden uns noch, in einem freien Land.

Und jeder, der seine Meinung ohne Beleidigung äußert, kann dies in diesem Land tun. In welchem Medium auch immer.

Und immer wieder grüßt …

… der BER

Ja lange wurde nichts mehr geschrieben über den BER. Doch nun gibt es wieder eine dieser BER-Nummern. Man erinnere sich, der BER sollte im Mai 2012 eröffnet werden. Und schon das war ein Verlängerungstermin. Jetzt schreiben wir das Jahr 2019 und bisher hatte der Flughafenchef stets behauptet, dass der Eröffnungstermin Oktober 2020 steht. Doch nun könnten diesem Termin tausende von Dübeln im Wege stehen. Dübel die, so wird behauptet, nicht für diese Wände vorgesehen sind, soll man verwendet haben. Und es ist zu befürchten, dass sie bei einer extremen Situation nicht halten. Ich finde es gut, dass man das so schnell bemerkte.

Peinlich kann man das was in Schönefeld passiert nicht mehr nennen. Um die Ungeheuerlichkeiten, die sich um dieses Balkanwerk ranken treffend zu beschreiben, müsste man ein neues Superlativ erfinden. Fällt euch eines ein?

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https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Ist-die-BER-Er%C3%B6ffnung-2020-noch-zu-halte/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=62654030

 

Die Gedanken sind frei …

Klar, die schon. Doch was ist wenn Gedanken einem Ministerpräsidenten eines Bundeslandes dann nur so raussprudeln? Wie z. B. dem thüringischen Ministerpräsidenten Ramelow?

Er macht sich Gedanken um die Nationalhymne. Diese erinnert ihn zu sehr an die Nazis. Aha Herr Ramelow, da wird man hellhörig. Außerdem glaubt er, die Menschen in Ostdeutschland würden sich mit einer neuen Nationalhymne mehr identifizieren. Das muss man jetzt erst einmal sacken lassen.

Also, sie erinnert ihn an die Nazis? Vielleicht sollte er den Text der aktuellen Hymne mal durchlesen, so würde er merken, das ist nicht der Text der Nazis im Dritten Reich.

Und ich glaube, die Menschen in den fünf neuen Bundesländern haben eventuell andere Sorgen um sich über die Nationalhymne Gedanken zu machen.

Aber schön, dass es in Thüringen keine anderen Probleme zu geben scheint.

Früher hat man einfach gegessen

So war das früher. Man hat gegessen, was einem schmeckte und als Kind, natürlich was auf den Tisch kam. Wir hatten keine Laktoseintoleranz oder andere Intoleranzen. Und niemand versuchte andere zu anderen Essgewohnheiten zu bekehren.

Heute ist das ganz anders. Essen ohne einen Ernährungsberater scheint kaum noch möglich. Viele Meinungen gibt es über die verschiedensten Lebensmittel. Die Vegetarier werden von Veganern schief angesehen und die, die Fleisch essen, scheinen eh das letzte zu sein.

Bücher mit Ernährungstipps füllen ganze Bücherregale und es scheint so, als könne man heute nicht mehr einfach nur essen. Nein man muss sich schon Wochen vorher informieren, ob das was man sich ausgedacht hat, auch gut für einen ist und zu welcher Tageszeit man es am besten isst.

Wahrscheinlich läuft es irgendwann auf betreutes Essen hinaus. Man kann keine Mahlzeit mehr zu sich nehmen ohne darüber vorher ausgiebig mit seinem persönlichen Ernährungsberater ein ausführliches Gespräch geführt zu haben. Und es dauert wohl nicht mehr lange, bis es für die verschiedensten Speisen auch Beipackzettel mit den Risiken und Nebenwirkungen gibt.

Nein früher war nicht alles besser. Das einnehmen der Mahlzeiten jedoch wesentlich unkomplizierter. Und wir leben, trotzdem wir einfach nur gegessen haben, noch immer.

Na dann guten Appetit, haut den Sonntagsbraten rein, esst Körner oder irgendwelches Grünzeug. Hauptsache ihr fühlt euch wohl.

Ist das bescheuert?

Man muss ja mal wieder auf was neues kommen im Bundesverkehrsministerium. Die Dieselaffäre ist lästig und zeigt doch nur wie die Großkonzerne bestimmen, was zu geschehen hat.

Also wendet man sich ganz flott der Radfahrlobby zu und startet eine Kampagne für das Tragen von Fahrradhelmen.

Und wie soll es auch anders sein, auch der Schuss geht nach hinten los. Überall wird nun über eine sexistische Kampagne aus dem Hause Scheuer gelästert oder sich darüber aufgeregt. Und ich finde völlig zurecht. Weshalb die Damen hier in Dessous abgelichtet werden eröffnet sich mir nicht. Und ich füge noch hinzu, weshalb muss der Spruch dazu in englischer Sprache sein? Wir leben hier in Deutschland und wenn ich richtig informiert bin ist deutsch die allgemeine Umgangssprache.

Aber gut, man sollte aus diesem Hause die Erwartungen jetzt nicht allzu hoch schrauben.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/kampagne-fuer-fahrradhelme-verkehrsministerium-erntet-spott-und-sexismus-vorwuerfe/24134500.html

 

Moment mal: Nun haben sie es geschafft

Die drei vom Senat, auch SPD, LINKE und GRÜNE genannt, wollten den Wählerinnen und Wählern unbedingt etwas Gutes tun.

Also wurde überlegt, womit man auf Wählerstimmenfang gehen könnte. Dabei handelt es sich natürlich um meine freie Interpretation. Steuererleichterungen gingen schlecht, Kitas kann man nicht so schnell bauen, also musste ein zusätzlicher Feiertag herhalten um die Wählerinnen und Wähler gnädig zu stimmen.

Und man überlegt und überlegte und überlegte und man kennt das ja, wenn Politiker und Politikerinnen ins überlegen kommen. Meist kommt dabei nichts brauchbares heraus.

Also überlegten sie, welchen Tag könnte man zu einem Feiertag erklären? Viele in Berlin dachten dabei an den 17. Juni, den 9. November oder einfach den Buß- und Bettag wieder zum Feiertag zu machen. Bei letzterer Überlegung bekamen die Händlerinnen und Händler der Stadt sofort Schnappatmung. Da würde ihnen ein lukrativer Tag mit den Besuchern aus Brandenburg, dort ist der Buß- und Bettag Feiertag, entgehen. Also lieber Tage mit einer geschichtlichen Bedeutung für die Stadt nehmen. Doch das war dem Senat von Berlin dann doch zu bieder.

Nein, es musste der 8. März sein, der Internationale Frauentag. Man möchte ja progressiv wirken.

Damit ich nicht falsch verstanden werde, wenn man Tage wie z. B. die o. g. zur Auswahl hatte und dann auf den Internationalen Frauentag kommt, frage ich mich schon, ist das jetzt ernst oder wollen die einen verscheißern?

All diese Tage, wie der Valentinstag, der Frauentag oder der Muttertag dienen doch weitestgehend nur dazu, mit einem Strauß Blumen sein Gewissen gegenüber der Mutter oder der Partnerin zu beruhigen. Muss man dazu noch einen Feiertag haben?

Ich finde die drei o. g. wären mit Sicherheit eine bessere Alternative gewesen und hätten in der Bevölkerung der Stadt gewiss mehr Akzeptanz gefunden. Denn durch einen Feiertag kann man die Situationen vieler Frauen nicht verbessern. Daran sollte man an 365 Tagen im Jahr denken und die politische Konsequenz daraus ziehen, dass Frauen genauso bezahlt werden und die Gleichen Karrierechancen wie Männer haben, und zwar ohne Gelaber und beschwichtigende Feiertage.

Moment mal: Was soll‘s

Wer meinen Blog regelmäßig liest, dem ist sicher aufgefallen, dass ich immer weniger über Politik schreibe. Das hat natürlich Gründe. Nehmen wir z. B. „unsere“ Bundesregierung. Mal ehrlich der Begriff Regierung war selten so fehl am Platz wie bei dieser.

Ein Bundesverkehrsminister dem die Autoindustrie, wie seinen beiden Vorgängern, auf der Nase herumtanzt. Ein Gesundheitsminister, bei dem ich mich frage, was befähigt diesen Mann eigentlich für diesen Job? Eine Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft, die stets auf den guten Willen der Industrie und des Bauernverbandes hofft, statt klare Gesetze einzubringen. Ein Wirtschaftsminister, bei dessen Vorschlägen mir sofort wer soll das bezahlen, einfällt,

 

Ein amerikanischer Präsident, der er sich offensichtlich zum Ziel gesetzt hat, die EU und besonders Deutschland permanent zu ärgern.

 

Und Venezuela, wer glaubt, dass es dort nur um den Präsidenten und dem selbst ernannten Präsidenten geht, der scheint mir dann doch etwas naiv. Ich möchte nicht wissen, welche Geheimdienste dort am Werk sind. Obwohl, man kann es sich ja denken.

 

Eine britische Premierministerin, die ein gefährliches Spiel für ihr Land und der EU treibt und ich frage mich, was glaubt sie eigentlich noch zu erreichen? Sie geht einem eigentlich nur noch auf die Nerven.

 

Und da soll man noch Lust haben darüber zu schreiben?

Da zeige ich doch lieber die Rettung einer Ratte, die einfach zu dick für einen Gullydeckel wurde. Nur die Kameraführung war auch nicht optimal.

 

Moment mal: Doofe Altlasten!

Und sie versuchen alles um diese bösen, bösen Altlasten die ihnen Altkanzler Schröder und „Altkanzlerin“ Merkel hinterlassen haben aus dem Weg zu räumen.

Die SPD ist gerade dabei das soziale Netz der Bundesrepublik neu zu erfinden. Hartz IV darf kein Thema mehr sein und am liebsten würden sie es schon morgen auf den Müllhaufen der Geschichte werfen.

Die neue CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer, die bei ihrer Rede noch einen hübschen Versprecher hatte, sie wähnte sich in der SPD, möchte in einem „Workshop“ die Fehler des Jahres 2015, als Bundeskanzlerin Merkel eine, wie ich finde, richtige Entscheidung traf vergessen machen und einen Neustart hinlegen, ohne natürlich die „Altkanzlerin“ zu beschädigen.

Bei beiden Vorhaben frage ich mich, wie soll das gehen? Die SPD kann ihre Vorstellung mit der CDU/CSU niemals verwirklichen und der CDU wird eine Aufarbeitung ohne eine klatschende Ohrfeige für die amtierende Kanzlerin kaum gelingen. Auch wenn man das Ergebnis wahrscheinlich mit blumigsten Worten umschreiben mag.

Aber gut, dass man einen auf beschäftigt macht.

Ach ja hier noch der Versprecher der CDU-Vorsitzenden:

„Ich freue mich insbesondere, dass wir dies nicht nur als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten heute Abend hier unter uns tun, sondern dass wir dies gemeinsam mit Freundinnen und Freunden der CSU tun.“

Na ja, das lasse ich mal so stehen. 😀