Gedanken zu Notre-Dame

Der Brand erschütterte nicht nur die Menschen in Frankreich, sondern weltweit war man erschüttert, wenn man die Bilder aus Paris gesehen hat.

Und eine unglaubliche Spendensumme war innerhalb von ca. 48 Stunden zur Verfügung gestellt. Ungefähr 1 Milliarde soll es gewesen sein. Da frage ich mich, wo bleibt die Spendenbereitschaft für die ärmsten der Armen?

Natürlich ist Notre-Dame ein Symbol für Frankreich, das möchte ich überhaupt nicht in Abrede stellen. Doch einerseits werden innerhalb von 48 Stunden ca. 1 Milliarde an Spenden bereitgestellt während Europa die Ertrinkenden im Mittelmeer nahezu ungerührt hinnimmt.

Wo ist hier die Verhältnismäßigkeit der christlichen Nächstenliebe? Sind Steine mehr wert als Menschenleben? Fast könnte man diesen Eindruck gewinnen.

Trump und seine Vorschläge

Den Brand von Notre-Dame sollte man doch mit Löschflugzeugen bekämpfen, so schickte er sich an, den französischen Einsatzkräften mit Rat zur Seite zu stehen. Nur ist dieser Vorschlag bei vielen Experten, nicht nur in Frankreich, überhaupt nicht gut angekommen.

Französische Experten machten dem amerikanischen Präsidenten klar, dass das nicht ratsam wäre, weil bei derartigen Wassermassen das Gebäude komplett einstürzen könne.

 

Schon am Montag zeigte der Präsident der Vereinigten Staaten seine Einstellung gegenüber Menschenleben. Er hatte Boeing geraten das Flugzeug 737 Max einfach umzubenennen.

 

Konnte ich über seinen Ratschlag an die französische Feuerwehr noch schmunzeln, so kann ich über seinen Vorschlag vom Montag an Boeing leider nicht schreiben, was ich darüber gerne schreiben würde und was ich von diesem Präsidenten halte.

Bundeskanzlerin/Bundeskanzler gesucht!

Nanu werden sich jetzt einige fragen, was ist denn das für eine Überschrift? Aber mal im Ernst, ich hatte schon vor Wochen geschrieben, seid ich die mutmaßliche Nachfolgerin von Bundeskanzlerin Merkel kenne, hoffe ich, sie macht zumindest bis zum Ende der Legislaturperiode weiter.

Und was dann? Geht es euch auch wie mir? Ich frage mich, wer hat eigentlich das Format um Bundeskanzlerin oder Bundeskanzler der Bundesrepublik zu werden? Wem traue ich die schwierig zu behandelnden Aufgaben, die in den nächsten Jahren auf sie/ihn warten zu? Und ich muss gestehen, mir fällt absolut niemand ein. Jedenfalls nicht von denen, die jetzt im Rampenlicht stehen. Ja bei einigen bekomme ich regelrecht Panik, wenn ich mir vorstelle, sie könnten dieses Amt bekommen. Und dazu zählt auch die mutmaßliche Nachfolgerin A. Kramp-Karrenbauer.

Habt ihr eine Idee oder seid ihr ebenso ratlos? Oder ist es euch eh egal? Ich bin gespannt auf eure Meinung.

Ausgeschlachtet

Die Würde des Menschen ist wohl doch antastbar, zumindest, wenn es nach dem Gesundheitsminister Jens Spahn geht. Er möchte, dass jeder, der nicht zu seinen Lebzeiten einer Organspende widerspricht, nach seinem Tod ausgeschlachtet werden kann.

Der Mensch, das wandelnde Ersatzteillager. So könnte man es auch formulieren. Nun ist es nicht so, dass ich etwas gegen Organspenden habe, nur sollte sie kein Automatismus sein. Und welcher junge Mensch denkt schon an den Tod und widerspricht in jungen Jahren einer Organspende? Genau darauf hofft der Gesundheitsminister. Denn sonst würde er es bei der jetzigen Regelung des Organspendeausweises belassen.

Dass die Spendenbereitschaft in der Bundesrepublik in den letzten Jahren merklich zurückging, liegt wohl auch an den Meldungen des Missbrauches. Und wer garantiert überhaupt, dass es nach der Gesetzesänderung nicht wieder zum Missbrauch kommt?

Wenn z. B. ein Hartz IV-Empfänger auf ein Spenderherz hofft und ein Manager eines großen Konzernes ebenfalls, der Hartz IV-Empfänger schon länger darauf wartet, wer bekommt dann das Spenderherz? Die Antwort darauf könnt ihr euch selbst geben.

Der Karikaturist K. Stuttman hat dazu so seine Meinung.

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Demokratie ist …

Als vor vielen, vielen Jahre die GRÜNEN in den Deutschen Bundestag einzogen, fand ich den Umgang mit ihnen alles andere als demokratisch. Sie wurden aus Ausschüssen ferngehalten um einem eventuellen Verrat von Geheimnissen vorzubeugen. Ja, so wurde damals argumentiert.

Und nun geschieht Ähnliches mit der AfD. Und nicht, dass ich falsch verstanden werde, auch ich habe mit dieser Partei nichts am Hut. Sie ist für alle Wahlen in diesem Land zugelassen worden und somit muss man sich mit dieser Partei eben auseinandersetzen und sie mit demokratischen Mitteln bekämpfen. Hierbei ist es wenig sinnvoll schon die zweite Kandidatin als Bundestags-Vizepräsidentin, was jeder im Deutschen Bundestag vertretenen Partei zusteht, auch im dritten Wahlgang durchfallen zu lassen.

Damit erreicht man genau das Gegenteil dessen, was man eigentlich erreichen möchte. Eine funktionierende Demokratie muss sich mit einer Partei des rechten Randes auseinandersetzen und wenn es einem noch so schwerfallen mag.

Für mich war die Nichtwahl ein falsches Signal. Es könnte der parlamentarischen Demokratie einmal auf die Füße fallen.

Ich habe da mal …

… eine Frage

Gestern, am 1. April, las ich in einer Berliner Tageszeitung, dass die Bundeswehr laut eines Beschlusses der SPD in Berlin nicht mehr in Schulen informieren darf. Ich dachte, erst es handelt sich hier um einen Aprilscherz. Doch als ich diese Meldung in einer zweiten Tageszeitung aus Berlin ebenfalls vorfand, war mir klar, dass es kein Aprilscherz war.

Die Berliner SPD fordert in einem Beschuss, Jugendoffizier der Bundeswehr den Zugang zu Berlins Schulen zu verweigern. Diese Forderung wurde von Sozialdemokraten aus der eigenen Partei scharf kritisiert.

Ich kann die Kritik, zu diesem Beschluss, nicht nachvollziehen. Denn einerseits argumentiert man wegen religiöser Symbole in der Schule, die Schule müsse neutral sein, andererseits mischt sich der Staat hier massiv in den Schulbetrieb ein und wirbt für einen Beruf, der für junge Menschen durchaus tödlich sein kann. Die Bundeswehr hat Nachwuchsprobleme. Bei Informationsveranstaltungen kann sie, wie jeder andere Berufszweig, um junge Menschen werben. Doch nicht in Schulen.

Wie ist eure Meinung dazu? Das würde mich sehr interessieren.

Das hätte ich nie gedacht!

Ich blogge seit 7 Jahren. Und damit blogge ich 7 Jahre gegen die amtierende Bundeskanzlerin. Nur eine Entscheidung ihrer bisherigen Amtszeit finde ich völlig in Ordnung. Und gerade mit dieser hat sie sich eine Menge Ärger eingefangen. Ich meine ihre Entscheidung von 2015, die Grenzen zu öffnen.

Doch konnte ich es bisher nicht erwarten, dass die Bundeskanzlerin ihr Amt niederlegt, so hoffe ich jetzt sehr darauf, dass sie ihre Amtszeit bis zum Ende durchsteht. Ihre mutmaßliche Nachfolgerin im Amt, die jetzige CDU-Vorsitzende A. Kramp-Karrenbauer, sollte nach meiner Meinung, so lange es nur geht, vom Kanzleramt ferngehalten werden.

Ihre bisherigen Auftritte nach ihrer Wahl zur CDU-Vorsitzenden zeigen, für mich, dass das Kanzleramt für sie mindestens 2 Nummern zu groß ist.

Doch wer aus der CDU wäre dazu überhaupt geeignet? Von der SPD mag ich schon gar nicht fragen.

Ehrlich ist das nicht eine traurige Aussicht?

Klatsch die Ohrfeige saß!

Eine Premierministerin läuft Amok. Oder sie ist stur wie ein Maulesel, oder …

Mir fällt zu dem Theater, das fast wöchentlich im britischen Unterhaus aufgeführt wird, kaum noch etwas ein. Durch mehrere Winkelzüge schaffte es Premierministerin May, eine neuerliche Abstimmung zu erzwingen. Und hat wieder krachend verloren! Abstimmungen über Abstimmungen werden im Unterhaus abgehalten und man nimmt, ich entschuldige mich ausdrücklich bei den britischen Wählerinnen und Wählern, dieses Unterhaus nicht mehr für voll.

Was wollt ihr eigentlich, so fragt man sich. Kommt doch endlich mal zu Potte. Ich kenne die Formalitäten nicht, wie man in Großbritannien eine Premierministerin loswerden kann. Es wäre jedoch an der Zeit, die Bremse zu ziehen. Entweder man tritt aus der EU mit allen Konsequenzen für Großbritannien und die EU aus, oder man verbleibt in der EU. Ein neuerliches Referendum könnte man auch anstreben, dies jedoch erst nach den Europawahlen im Mai.

Wer wie Premierministerin May nicht einmal seine Regierungspartner mehr von seiner Linie überzeugen kann und im Unterhaus eine krachende Niederlage nach der anderen einstecken muss, sollte zu der Überzeugung kommen am falschen Platz zu sein und endlich die Konsequenzen ziehen. Großbritannien hat sie schon jetzt genug Schaden zugefügt. Und das hat dieses Land nicht verdient.

Nun freuet euch …

In der nächsten Woche ist es um 19:30 Uhr noch hell. Woher ich das weiß? Na ganz einfach, da haben wir schon die Sommerzeit. Ja am kommenden Wochenende ist es mal wieder soweit. Die Uhren werden vorgestellt. Ich erspare mir jetzt die dummen Fragen der Moderatoren, die in jedem Jahr die Zuschauer fragen ob die Uhr nun vor oder zurückgestellt wird.

Nachdem die EU sich darauf einigte die Zeitumstellung endlich abzuschaffen, denn immer mehr Menschen finden es einfach nur noch blöd, dachte ich, na gut dann wird es schon 2019 keine Zeitumstellung mehr geben. Denkste, das wäre ja nun zu einfach gewesen. Man muss es planen, hieß es. Was muss denn da geplant werden? Man stellt die Uhr einfach nicht mehr um und aus. In Russland ging es z. B. auch von einem Jahr zum anderen.

Nur die EU muss daraus wieder ein Problem machen. Jedes Land soll sich dann entscheiden, ob es nun die Sommer- oder Winterzeit behalten möchte. Bevor man auf die Zeitumstellung kam, gab es in den europäischen Staaten überwiegend die sogenannte Winterzeit und was spricht eigentlich dagegen, dass es so wieder sein kann?

Ach ja im Sommer ist, einigt man sich auf die Sommerzeit, es dann abends eine Stunde länger hell. Ja und wozu? Ganz ehrlich, ich kenne keinen, dem es nicht egal ist, ob es im Sommer nun um 22:00 oder 23:00 Uhr dunkel wird. Aber ich kenne viele die es nicht gut finden, wenn es im Winter erst gegen 9:00 Uhr hell werden würde.

Generationen sind mit der sogenannten Winterzeit prima zurechtgekommen, nur unsere „Spaßgesellschaft“ braucht nun abends eine Stunde länger Licht.

Die EU braucht bis 2021 um die Zeitumstellung einzustellen. Ein neues Kaspertheater bahnt sich an. Man braucht ja wieder ein Thema, wenn der Brexit eventuell endlich beendet ist.

Ami Go Home!

Das war einer der geflügelten Slogans der späten 1960er Jahre. Zu Zeiten des Vietnam-Krieges waren die US-Streitkräfte in der Bundesrepublik, anders als im damaligen West-Berlin, nicht gerne gesehen.

Nun 50 Jahre später möchte der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki den Botschafter der Vereinigten Staaten wegen seiner Äußerungen zum Haushaltsentwurf und früherer abfälliger Äußerungen über die Bundesrepublik, ausweisen lassen, und zur Persona non grata erklären.

Es ist wohl nicht Sache einer Demokratie einen Diplomaten der unbequeme oder auch dümmliche Bemerkungen macht, des Landes zu verweisen. Ein Diplomat, der die Gastfreundschaft des Gastlandes so strapaziert sollte von seiner Regierung zurückgerufen werden. Da der Präsident den er in Deutschland vertritt sich jedoch auf ähnlichem Niveau bewegt, dürfte das wohl nicht geschehen.