Imperium reloaded

Er sitzt im Kreml und träumt von der einst so großen Sowjetunion. Warum nur zerbrach diese in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts?

Nun Michael Gorbatschow macht man in Russland für den Zerfall des Reiches verantwortlich. Doch ist es nur auf seine Politik der Perestroika zurückzuführen? Die Ungarn und die damalige Tschechoslowakei (heute Tschechien und die Slowakei) begehrten schon vorher auf, gegen die Herrschaft in Moskau. Mit dem Volk der ehemaligen DDR hatte M. Gorbatschow dann das einsehen, was seinen Vorgängern im Kreml fehlte. Er ließ die russischen Soldaten während des Mauerfalls in den Kasernen. Dafür genießt er noch heute in der Bundesrepublik großes Ansehen. Wird dafür jedoch in Russland eher wenig geschätzt.

Für Wladimir Putin sitzt der Stachel des Zerfalls der ehemaligen Sowjetunion tief. Er möchte das Rad der Zeit zurückdrehen und am liebsten den alten Status quo wieder herstellen. Denn einige Staaten der ehemaligen Sowjetunion sind heute in der NATO und genau das ist für ihn nur schwer oder rein gar nicht zu akzeptieren.

Konnte man für die Annexion der Krim noch einen Hauch von Verständnis aufbringen, dort ist die Schwarzmeerflotte Russlands stationiert und jeder denkende Mensch konnte sich ausrechnen, dass man im Kreml nicht zusehen würde, dass dort irgendwann Schiffe von NATO-Staaten anlegen würden, sollte die Ukraine der NATO beitreten. So hörte dieses Verständnis mit dem Krieg im Osten der Ukraine auf. Die Ukraine ist ein souveräner Staat und W. Putin sollte zur Kenntnis nehmen, dass man in Washington weder eine Zusage geben kann, dass die Ukraine niemals der NATO beitreten wird, wie man auch in der EU keine Zusage geben kann, dass sie der EU nie beitreten wird. Ein souveräner Staat entscheidet das für sich.

Wie man mit Menschen umgeht, die mit den Machenschaften von Diktatoren nichts mehr zu tun haben möchten, zeigte man in Belarus und vor Kurzem in Kasachstan. In beiden Ländern wurden die Unruhen, mithilfe von russischen Einheiten blutig niedergeschlagen. Ja der Diktator aus Kasachstan hat jeden Toten derer, die ein anderes Kasachstan wollten, gefeiert. Er sprach von Terroristen. Nein nicht die, die ein anderes Belarus oder Kasachstan möchten, sind Terroristen, sondern die Machthaber in diesen Ländern, die ihr Volk terrorisieren.

W. Putin spielt ein Spiel, bei dem es in Europa um viel geht. Der Westen kann dem, bei all den „Sonntagsreden“ der westlichen Politiker und Politikerinnen, wenig entgegensetzen. Denn einen Krieg wird man wegen der Ukraine mit Russland nicht anfangen. Bleiben also nur Sanktionen. Doch die treffen dann auch die westliche Wirtschaft. Und da hört dann für viele Großunternehmer der Spaß auf.

Schon deshalb bin ich gespannt wie weit W. Putin tatsächlich geht und wie der Westen reagieren wird, sollte die russische Armee tatsächlich in die Ukraine einmarschiert um das Land nach Hause zu holen. Gefährlich ist die Situation momentan auf jeden Fall. Vielleicht sogar gefährlicher als mancher es glauben mag.

Moment mal: Dann strahlt mal schön

Was wurde im vergangenen Jahrhundert gegen die Kernkraftwerke in Deutschland protestiert. Brokdorf war ein Reizthema und lange in den Schlagzeilen. Wie habe ich immer argumentiert und argumentiere heute noch, „jede Pommesbude braucht ein Entsorgungskonzept, sonst bekommt sie keine Zulassung“. Oder wie lautet ein anderer Spruch der immer wieder auf Plakaten stand oder laut gerufen wurde? „Atomkraft ist sicher, todsicher“!

Ich bin gegen eine Technologie, die den Menschen überfordern kann. In Tschernobyl ging es daneben, in Harrisburg wäre es um Haaresbreite fast daneben gegangen, und in Fukushima ging es auch mächtig schief. Es gab noch jede Menge Beinaheunfälle.

Ende des Jahres 2021 gingen in Deutschland drei Kernkraftwerke vom Netz. Bis Ende 2022 sollen dann alle vom Netz genommen sein. Was die ehemalige Bundeskanzlerin nach Fukushima, nicht aus Überzeugung, sondern weil die Landtagswahlen in Baden-Württemberg damals vor der Tür standen, anordnete wird dann vollzogen sein.

Bedingt durch die Bemühungen den Klimawandel wenigstens einigermaßen erträglich zu halten, werden alternative Energien gesucht. Da grätscht man in Brüssel brutal dazwischen und denkt sehr, sehr laut darüber nach, die Kernenergie als nachhaltige Energie einzustufen. Somit würden Milliarden an Geldern in den Ausbau der Kernenergie fließen.

Die Bundesregierung, noch unter A. Merkel, ist gegen dieses Vorhaben nicht sonderlich offensiv vorgegangen. Sie war wohl in dem Wissen, dass auch Gas als nachhaltig unter gewissen Voraussetzungen eingestuft werden könnte. Und vom Gas ist die Bundesrepublik wohl noch lange abhängig. Oder glaubt jemand, dass durch die Leitung Nord Stream 2 Wodka fließen wird?

Ich bin gespannt, wie man diese Vorhaben händeln wird. Es reicht eine Mehrheitsentscheidung der EU Länder. Deutschland ist in dieser Frage in der Defensive. Wie wird die Bundesregierung, die sich immer sehr für Mehrheitsentscheidungen stark macht, reagieren, wenn sie eben durch eine Mehrheitsentscheidung überstimmt wird?

Wenn tatsächlich, wie es Frankreich und andere europäischen Staaten vorhaben, die Kernenergie in Europa massiv ausgebaut wird, wird Europa nicht sicherer. Und wo sollen die ganzen abgebrannten Brennstäbe endgelagert werden?

Aber das ist dann ein Problem der nächsten 100 – 500 Generationen. Ich bin nicht gläubig, jedoch fällt mir dazu ein Spruch ein. „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Obwohl der Spruch trifft nicht genau zu, denn sie wissen genau, was sie tun.

Moment mal: Da braut sich was zusammen

Seit einigen Wochen lässt der Herrscher in Moskau die Muskeln nicht nur im Lande, sondern auch international spielen. Er zieht ein massives Truppenaufgebot vor der ukrainischen Grenze zusammen und verlangt von den Vereinigten Staaten und der NATO eine Zusicherung, dass sie sich nicht weiter nach Osten ausbreitet und die Ukraine nicht der NATO beitreten dürfe.

Natürlich möchte er mit diesem Schauspiel die Reaktion des amerikanischen Präsidenten testen. Auch wie eng die EU und die USA in der nach Trump Zeit zusammenstehen. Er verlangt Garantien für die Sicherheit Russlands, eine Garantie, die er z. B. der Ukraine nicht gewährt. Wer hat denn die Krim annektiert? Wer unterstützt die Abtrünnigen im Osten der Ukraine? Es sei am Rande erwähnt, dass die Ukraine ein souveräner Staat ist und es weder Russland noch anderen Staaten zusteht über das Land zu bestimmen.

Wer drohte unterschwellig den baltischen Staaten und Polen durch seinen Vasallen in Belarus? Aber Putin folgt einem alten Rezept. Hat man im eigenen Land große Probleme, so kaschiert man das mit Stärke nach draußen.

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr kann das sehr schnell herauf beschwören.

Jedoch auch in Deutschland braut sich etwas zusammen. Menschen die sich tatsächlich Sorgen um eine Impfpflicht machen gehen auf die Straßen und nehmen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung war. Lassen jedoch zu, dass ihre Demonstrationen von NAZIS, Reichsbürgern und der AfD zu deren Zwecken unterlaufen werden. Während die vierte Welle durchs Land schwappt und die fünfte sich schon ankündigt, glaubt noch immer ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung, dass das alles viel zu aufgebauscht wird. Coronaleugner sterben auf den Intensivstationen doch von Einsicht keine Spur.

Die Coronaleugner jedoch werden immer aggressiver. Sie erreichen mit ihrer Taktik des Aufputschens mehr und mehr Menschen, die selbst weder rechte Gedanken noch umstürzlerische Pläne verfolgen. Der Ton gegenüber der Polizei und den Politikern und Politikerinnen wird von Woche zu Woche schärfer. Woche für Woche hebt die Polizei Nester aus in denen sich Waffenarsenale befinden, die einen fragen lassen, wo bekommen diese Typen so leicht die Waffen her?

Zwei Beispiele, die für 2022 wenig Gutes erwarten lassen. Dabei habe ich Afghanistan, wo die ISIS wider aktiv ist und Syrien wo sich die ISIS wieder erholt hat nicht angeschnitten. Dadurch dürfte sich die Gefahr von Anschlägen zumindest nicht verringert haben.

Also bleiben wir lieber wachsam.

SA marschiert …

Ein Lieblingsfach während meiner Schulzeit war Geschichte. Als wir die Zeit des Nationalsozialismus durchnahmen, dachte nicht nur ich, das wird sich in Deutschland hoffentlich nie wiederholen.

Doch rechtes Gedankengut war nie so ganz aus den Köpfen mancher Zeitgenossen verschwunden. Schon nach Beendigung des 2. Weltkrieges wurden in der Bundesrepublik Richter, Staatsanwälte, Polizeibeamte, Lehrer sowie andere Berufssparten trotz ihrer Vergangenheit im „1000-jährigen“ Reich weiter beschäftigt. Und es ging wahrscheinlich auch nicht anders damals.

Doch das ist lange her und so langsam sollte diese Generation auch der Vergangenheit angehören. Doch es sind eben nicht die „Alten“, deren Einstellung sich im Lauf der Zeit vielleicht auch änderte.

Nein es ist die junge Generation oder besser geschrieben, Teile der jungen Generation, die im Geschichtsunterricht wohl nie genau hinhörten. Seit Jahrzehnten schwappt eine Welle rechten Gedankengutes durch das Land. Seit Jahrzehnten nimmt man diese Entwicklung, trotz der üblichen Sonntagsreden, wenn ein besonders schlimmer Anschlag wieder einmal Opfer kostete, nicht ernst.

Bei Wahlen auf Landes- oder Kreisebene ziehen Kandidatinnen oder Kandidaten ihre Bewerbung, aus Angst um ihr Leben und das ihrer Familie, z. B. um ein Bürgermeisteramt zurück. Politiker und Politikerinnen werden offen bedroht. Wie erst in der vergangenen Woche die Gesundheitsministerin aus Sachsen.

Antisemitismus ist mittlerweile wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Eine unglaubliche Entwicklung nach nicht einmal 80 Jahren, nachdem über 6 Millionen Juden ihr Leben verloren.

Bei Demonstrationen, oftmals die der Querköpfe, werden Journalistinnen und Journalisten angegriffen. Am Wochenende wurde in Berlin eine am Boden liegende Journalistin, von diesen feigen „Helden“ mit Füßen getreten.

Ich habe lange überlegt, ob ich die Überschrift tatsächlich so formuliere. Es ist ein kleiner Textausschnitt eines SA Liedes. Doch finde ich, man muss klar schreiben, was man meint. Und viele Methoden derer die heute glauben die „Herrenmenschen“ zu sein, sind SA Methoden. Und dann sollte man es auch so nennen.

Moment mal: Mehr Fortschritt wagen?

In Abänderung des Zitates von Willy Brandt bei seiner damaligen Antrittsrede als Bundeskanzler als er sagte, mehr Demokratie wagen, hat sich die mutmaßliche Dreierkoalition, mehr Fortschritt wagen auf den Koalitionsvertrag geschrieben.

SPD/GRÜNE und FDP haben sich nun also auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Man darf gespannt sein, wie das in der Regierungsarbeit funktionieren wird. Denn die Parteiprogramme der GRÜNEN und der FDP gehen normalerweise kaum zusammen.

Spannend dürfte es schon mal beim Verkehrsministerium werden. Ein Verkehrsminister der FDP wird alles daran setzen, der Autoindustrie weniger abzuverlangen als die GRÜNEN. Wird er oder sie weniger Straßen genehmigen wie die GRÜNEN es fordern? Ich kann mir das nur schwerlich vorstellen. Hat die FDP hier eventuell schon eine Sollbruchstelle für ein scheitern der Koalition eingebaut?

Gezänk und merkwürdige Entscheidungen gab es bei den GRÜNEN. Mindestens drei Frauen sollen es in Ministerämtern sein. Und zwei Männer. Wobei man nach der Frauenquote auch noch die Parteiflügel berücksichtigen musste. Und ich dachte immer, es geht um Qualifikation, ich Dummerchen. Apropos Qualifikation. Sollte A. Baerbock tatsächlich Außenministerin werden, so halte ich das für einen politischen Treppenwitz. Auch wenn der geschäftsführende Außenminister H. Maas hier die Messlatte eher niedrig hielt, ist sie für mich in diesem Amt eine glatte Fehlbesetzung. Ich lasse mich jedoch gerne vom Gegenteil überzeugen.

Völliges Unverständnis jedoch habe ich für das hinauszögern der SPD seine Ministerposten namentlich zu erwähnen. Da insbesondere den des Gesundheitsministers. In der Situation in der sich das Land befindet, ist das sehr befremdlich. Um nicht zu schreiben, unverantwortlich.

Eine neue Regierungsmannschaft und der Kanzler oder die Kanzlerin, hat eine Schonzeit von 100 Tagen. Bleibt zu hoffen, dass sie diese Zeit besser nutzt als die der Koalitionsverhandlungen als man mit Beschlüssen zur Pandemie keinen sehr souveränen Eindruck hinterließ, um es freundlich zu formulieren.

Werbung kann auch nett sein

Zugegeben, ich habe eine ausgewachsene Werbephobie. Ist euch schon mal aufgefallen, wie man mit Werbung sparen kann? Da wird einem die Mehrwertsteuer geschenkt. Im Sommer- und Winterschlussverkauf gibt es Preisnachlässe bis 70 Prozent. Und die Verbraucher freuen sich wie wild darüber. Merken dabei jedoch überhaupt nicht wie sie verscheißet werden. Denn bei einer preislich stark herabgesetzten Ware ist noch immer genug Gewinnspanne.

Momentan haben wir allerorten Black, Black und nochmals Black. Blackvormittag, Blacknachmittag, Black Friday. Ja ich weiß das ist mal wieder eine meiner maßlosen Übertreibungen. Doch wie anders soll man erklären wie der Verbraucher, und um korrekt zu bleiben, die Verbraucherin verarscht werden?

Nun habe ich mich wieder festgequatscht. Eigentlich ging es ja um einen Werbespot, ich glaube aus den 80er oder 90er Jahren, über den ich schmunzeln konnte.

Desaströse Kommunikation

Das wirft der bayerische Ministerpräsident M. Söder dem geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister J. Spahn vor. Wo er recht hat …, nur sollte gerade er sich nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.

J. Spahn seinerseits nennt den Impfstoff von Moderna den Rolls-Royce unter den Impfstoffen. Klar, deshalb darf der Rolls-Royce auch nicht unter 30 jährigen verabreicht werden.

Er musste nun zugeben, dass Biontech, der Impfstoff dem die Deutschen am meisten vertrauen, nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Stellt sich mir die Frage, hat man eventuell eine Nachbestellung verschlafen?

Mitten in die heftige vierte Welle sorgt der Bundesgesundheitsminister mal wieder für allgemeines Unverständnis.

Bekommen Bundesminister und Bundesministerinnen neben ihrer Entlassungsurkunde eigentlich auch Zeugnisse? Ins Zeugnis von Herrn Spahn würde ich z. B. schreiben, „er war stets bemüht den Anforderungen eines Gesundheitsministers gerecht zu werden“.

Übrigens würde ich den Text auch den Bundesverkehrsminister ins Zeugnis schreiben. Damit hätten schon zwei Minister eine glatte 6. Das ist mehr, als eine Regierung vertragen kann, finde ich.

Was gefällt euch besser?

Heute bin ich sehr gespannt auf euer Urteil. Es ist schon fast ein wenig verwegen ein relativ unbekanntes Original gegen einen Welterfolg der Coverversion antreten zu lassen.

Es geht um den Song „I Will Always Love You“. Das Original stammt aus dem Jahr 1974 und wurde von Dolly Parton, der amerikanischen Country-Legende, gesungen. Die Coverversion aus dem Jahr 1992 wurde von Whitney Houston gesungen und war aus dem Soundtrack zum Film Bodyguard.

So nun gebt eure Meinung zum Besten. Ich bin gespannt.

Original

Cover

RKI-Chef platzt der Kragen

Der RKI-Chef L. Wieler hat offenbar von den verantwortlichen Politikern etwas die Nase voll. Das kann man bei einer Zahl von 65.371 Neuinfektionen gut verstehen.

Und es ist ja nicht so, dass das RKI nicht rechtzeitig gewarnt hätte. Am 22. Juli wurde ein Schreiben für den Winter 2021/22 veröffentlicht.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Downloads/Vorbereitung-Herbst-Winter.pdf?__blob=publicationFile

Dummerweise war da gerade Wahlkampf und es ging um gute Listenplätze, um salbungsvolle Reden und ums einschleimen bei den Landesverbänden. Da hatte man für belanglose Sachen wie Covid-19 überhaupt keine Zeit.

Das Ergebnis dieses Desinteresses sehen wir nun Tag für Tag. Ausbaden müssen es nicht die Politiker. Ausbaden muss es in erster Linie das Pflegepersonal auf den Intensivstationen.

Während die, die sich im Sommer lieber um ihre Posten als um das Wohl der Menschen gesorgt haben, sich jetzt auch noch gegenseitig vorwerfen, wer denn nun Schuld sei.

Weiter so, dann werden Ärzte auf den Intensivstationen bald vor der Wahl stehen, wenn behandeln wir weiter und bei wem ist es eh zu spät und wir brechen die Behandlung ab. Ich schreibe das jetzt bewusst ganz hart und meine es auch so, das können sich dann die Ignoranten des Sommers ans Revers heften.

Moment mal: Sehr zwiespältig!

Der Diktator in Minsk scheut nicht davor zurück, Menschen aus anderen Ländern für sein schmutziges Spiel zu missbrauchen. Dabei ist es ihm völlig gleichgültig dass auch Kinder und Frauen bei kalten Temperaturen in den Wäldern zur polnischen Grenze frieren und hungern.

Militärs von Belarus sollen Migranten gnadenlos zur Grenze treiben. Belegen kann man es nicht. Denn weder die polnische noch die belarussische Seite lässt Journalisten an die Grenze.

Auch humanitäre Hilfe wird von Belarus bisher abgelehnt. Wie soll diesen Menschen geholfen werden, die mit falschen Versprechungen nach Belarus gelockt wurden? Denn das darf man nie aus den Augen verlieren. Der Diktator in Minsk allein ist für die Situation dieser armen Menschen verantwortlich zu machen.

Gestern sah ich ein Interview mit dem deutschen Außenminister H. Maas in den Tagesthemen. Er machte klar, dass diese Menschen keinesfalls von Deutschland aufgenommen werden. Auch wenn er die Not dieser Menschen durchaus sieht. Aber man darf sich von einem „Verbrecher“ Originalzitat von H. Maas, nicht erpressen lassen.

Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich stets für Migranten und ihr Leid eintrete. Jedoch finde auch ich, dass die EU in diesem Fall hart bleiben muss. Man lässt sich schon seit Jahren vom Diktator am Bosporus am Nasenring durch die Manege ziehen. Und sieht, was dabei herauskommt sich von einem Diktator erpressbar zu machen.

So schlimm der Zustände für die Menschen an der polnischen Grenze auch sein mag, der Schuldige für diese Situation sitzt in Minsk.

Gestern führte die amtierende Bundeskanzlerin ein Telefonat mit Lukaschenko. Das ist in meinen Augen schon ein Telefonat zu viel gewesen mit dem Diktator. Und damit hat sich für ihn sein verbrecherisches Werk schon fast gelohnt.