Moment mal: Ich bin schockiert!

Die Nachricht, die heute verbreitet wurde, ist an Armseligkeit wohl kaum noch zu übertreffen. Mich schockiert so schnell tatsächlich nichts, doch was ich da hörte, schockierte mich zutiefst.

Amokläufe wie der in Halle werden im Netz von einer gewissen Klientel gehandelt wie Videospiele. Sie werden angeschaut und dann gibt es eine Punktwertung für die Ausführung. Das muss man jetzt wahrscheinlich erst einmal sacken lassen. Die knallen geistige Krüppel Menschen ab wie Hasen, stellen das dazugehörige Video ins Netz und noch geistigere Krüppel deren Hirn offensichtlich sich seit ihrer Geburt nicht sonderlich weiter entwickelte bewerten das auch noch mit Punkten.

Offensichtlich läuft hier etwas gewaltig schief in dieser Gesellschaft. Was auch daran liegen mag, dass man in der Bundesrepublik auf dem rechten Auge schon immer eine gehörige Sehschwäche hatte.

Er wäre so gerne ein Satiriker …

… leider reicht es dazu nicht!

Weshalb das so ist zeigte Dieter Nuhr mal wieder in seinen Sprüchen über Greta Thunberg. Na gut, er lacht ja eh am liebsten über seine eigenen Geschmacklosigkeiten. Ich kann darüber jedenfalls nicht lachen. Möchte mich jedoch auch nicht auf solch einem Niveau bewegen.

Hier sind die Ergüsse des D. Nuhr.

Ich bin gespannt, was Greta macht, wenn es kalt wird. Heizen kann es ja wohl nicht sein.“ Und setzte noch einen drauf: „Natürlich muss was passieren. Ich werde, weil meine Tochter zu den Freitagsdemos geht, im Kinderzimmer nicht mehr heizen.“

Wenn Sportlerinnen und Sportler …

… nur noch rechtlose Gehilfen sind!

Gehilfen um Funktionären und Sportverbänden die Taschen mit Geld zu füllen. So sehe ich die Leichtathletik-WM in Katar. Gehen und Marathon mitten in der Nacht, weil die Sportlerinnen und Sportler bei den Temperaturen sonst gleich zusammen brechen. Im Stadion keine Atmosphäre. Beim 100 Meter Finale, einem Sportereignis der Leichtathletik bei dem sonst ein randvolles Stadion mitfiebert und die Läuferinnen und Läufer praktisch ins Ziel schreit, waren gerade mal 10.000 Zuschauer im Stadion. Und ich möchte nicht wissen, ob die alle bezahlt hatten.

Wenn ich mir dann das zufriedene Gesicht des IOC-Vorsitzenden Thomas Bach anschaue, frage ich mich, geht es ihm überhaupt noch um die Sportler/Sportlerinnen oder nur noch darum Geld zu scheffeln? Wie kann man eine WM nach Katar vergeben?

Ich weiß nicht wie viele Menschen sich diese WM im Fernsehen anschauen. Ich jedenfalls werde sie boykottieren. Man sollte die dreisten Machenschaften der Funktionäre nicht unterstützen. Und sei es auch nur am Fernsehgerät.

UEFA = Lachnummer?

Die deutsche Fußballnationalmannschaft war in dieser komischen Nations League bereits abgestiegen und hätte bei der nächsten Veranstaltung in der 2. Reihe gespielt.

Tja hätte, wenn der UEFA nicht ein genialer Trick eingefallen wäre um das sportliche Ergebnis doch noch zu einem guten Ende zu bringen. Und so bediente man sich während einer Sitzung in Ljubljana eines kleinen Kunstgriffs und stockte diese merkwürdige Veranstaltung von 12 auf 16 Vereine auf.

Dieser Kunstgriff bedeutet, dass die vier Absteiger, Deutschland, Island, Kroatien und Polen erstklassig bleiben. Ist das nicht toll? Oder doch eher ein Tollhaus?

Mich wundert es keineswegs, dass immer mehr Menschen von diesen Machenschaften die Nase voll haben und sich die Spiele nicht mehr anschauen.

Moment mal: Geht’s noch?

Renate Künast ist nun nicht gerade das, was ich eine sympathische Politikerin nennen würde. Doch hat sie, wie jeder andere Mensch, das Recht mit Respekt behandelt zu werden.

Doch das sehen die Richter oder Richterinnen des Berliner Landgerichts etwas anders und eigentlich kritisiere ich gefällte Urteile, im Namen des Volkes, nicht. Doch hier kann nicht im Namen des Volkes geurteilt worden sein. Und ich frage mich, wie man solch ein Urteil überhaupt sprechen kann und wie die Richter bzw. Richterinnen es plausibel erklären können.

Renate Künast wurde wohl auf Facebook als „Drecks F****“ betitelt. Ich weigere, mich entgegen der weitläufigen Handhabung der Tageszeitungen den Begriff hier auszuschreiben. Dagegen hatte sie, wie ich finde völlig zurecht, geklagt.

Doch wie entscheidet das Berliner Landgericht? „Der Kommentar Drecks F**** bewegt sich haarscharf an der Grenze des von der Antragstellerin noch Hinnehmbaren“. So, das muss man dann erst einmal sacken lassen. So ungeheuerlich finde ich diese Begründung. Oder anders geschrieben, es ist eine saftige Ohrfeige für alle Frauen, die man nun wohl mit richterlichem Segen so betiteln darf.

Frau Künast legt wohl Berufung vor dem Kammergericht ein. Und man kann nur hoffen, dass dort dann im Namen des Volkes Recht gesprochen wird.

Klimaaktivisten zu den morgigen Großveranstaltungen …

… wir blockieren auch Straßen und Verkehrsknotenpunkte der Stadt

Wenn Straßen blockiert werden so ist das Nötigung, kann sogar Landfriedensbruch oder gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sein. Hier muss die Staatsgewalt (Polizei) eingreifen. Ich bin sehr gespannt, ob sie es tatsächlich macht.

Wenn nicht wäre es in meinen Augen Rechtsbeugung. Dann kann man die Straße auch gleich dem Pöbel überlassen.

Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich habe vollste Sympathien für die jungen Menschen, die für ein besseres Klima demonstrieren, nur habe ich keinerlei Verständnis, wenn man glaubt, sich alles erlauben zu können unter dem Deckmäntelchen, man macht es für den Klimaschutz.

Moment mal: Es grünt so grün …

Berlins Umweltsenatorin (parteilos für die Grünen im Amt) R. Günther hat mal wieder einen ihrer Geistesblitze abgelassen. Sie möchte Diesel- und Benzingetriebene Fahrzeuge bis spätestens 2030 aus Berlin verbannen. Dann soll es in Berlin nur noch E-Autos geben.

Damit man das mal in die richtige Relation bekommt, wer sich in den nächsten Jahren in Berlin ein Auto kauft, und soweit mir bekannt, haben wir in der Bundesrepublik noch immer, auch wenn die GRÜNEN das vielleicht noch nicht begriffen haben, die freie Marktwirtschaft, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er sein Auto ab 2030 in Berlin nicht mehr fahren darf. Jedenfalls wenn es nach der Umweltsenatorin geht.

Diese hat als Umweltsenatorin bisher eigentlich nur heiße Luft fabriziert und verkehrspolitisch auch nur Luftnummern hervorgebracht. Exemplarisch ist ihre Idee in der Leipziger Straße Tempo 30 angeordnet zu haben, um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Was natürlich nicht funktionierte. Denn durch die Reduzierung wurde nur eines erreicht, noch mehr Staus. Und was bedeuten mehr Staus? Na klar, noch mehr Verschmutzung.

Den öffentlichen Nahverkehr auszubauen funktioniert nicht, Radwege ausbauen funktioniert nicht, eigentlich glänzt die Senatorin für Umwelt und Verkehr nur durch flotte Sprüche. Ansonsten Fehlanzeige. Und nun kommt also ihre nächste Fabelnummer mit der Verbannung der Benzin- und Dieselgetriebenen Autos bis 2030 aus der Stadt.

Man darf auf ihre nächsten Kapriolen gespannt sein. Fraglich nur, wie lange man sich solche Luftnummern noch leisten kann, ohne sich der totalen Lächerlichkeit preiszugeben.

Wann kommen endlich Kennzeichen …

… für Fahrräder?

Es kann nicht sein, dass eine immer größer werdende Zahl von Verkehrsteilnehmern auf zwei Rädern sich völlig anonym im Straßenverkehr bewegen kann.

Viele davon unter völliger Missachtung der STVO. Für Radfahrende gelten weder Regeln für Einbahnstraßen, sie brettern völlig ungeniert über Gehwege ohne die geringste Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen. Wie oft muss ich auf dem Gehweg mehr aufpassen, als wenn ich eine Straße überquere. Radfahrende Verkehrsrowdys kommen von hinten auf dem Gehweg angefahren und fahren ganz knapp an einem vorbei. Dabei wurde unsere Hündin schon zweimal angefahren. Was die Radfahrenden nicht störte, sie fuhren ohne Halt weiter. Klar man kann ihrer ja nicht habhaft werden. Sie können sich praktisch alles erlauben, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Und oftmals wird man auch noch saublöd angemacht, wenn man sie darauf hinweist, dass sie sich auf einen Geh- und nicht auf einen Radweg befinden.

Leider haben Polizei und Ordnungsamt schon längst vor diesen Rowdys kapituliert. Wie oft beobachtete ich schon, dass Radfahrende vor den Augen der Polizei, bzw. des Ordnungsamtes schwerste Vergehen gegen die STVO begingen. Es interessiert diese nicht.

Und darunter leidet die Sicherheit der Fußgänger zusehends. Ich finde, so kann es nicht weiter gehen. Für Radfahrende muss endlich die Kennzeichen-Pflicht verbunden mit einer Haftpflichtversicherung eingeführt werden.

Demonstranten behindern die IAA in Frankfurt

Am gestrigen Sonntag haben mehrere Hundert Menschen zwei Eingänge zur IAA in Frankfurt blockiert. Laut Antenne Brandenburg riefen sie u.a. „ihr habt kein Recht SUV zu fahren“. Mal ganz abgesehen davon, dass wahrscheinlich die meisten der Besucher ohnehin keinen SUV fahren, finde ich solche Sprüche anmaßend.

Wo steht geschrieben, dass ein Autofahrer in diesem Land kein Recht hat einen SUV zu fahren? Ich habe vollste Sympathien, dass man sich für eine bessere Umwelt einsetzt, jedoch nicht mit diktatorischem Gebaren. Und Blockaden um Menschen einen Zugang zu einer Veranstaltung unmöglich oder beschwerlicher zu machen, sie mit dummen Parolen wie oben beschrieben anzuschreien sind für mich diktatorische Gebaren.

In diesem Land ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich stets dafür eintrete, dass sich daran nichts ändert. Doch dieses Verhalten hat für mich mit freier Meinungsäußerung nichts mehr zu tun. Hier versuchen einige Fanatiker mit unlauteren Mitteln anderen ihren Willen aufzudrängen.

Der Panzer in der Stadt?

Nachdem es in Berlin in der vergangenen Woche einen tragischen Unfall mit 4 Toten und einigen zum Teil schwer verletzten gab, ist eine heftige Diskussion darüber entbrannt ob man SUV, ein SUV hatte diesen tragischen Unfall verursacht, gänzlich aus der Innenstadt verbannen sollte.

Da ist davon die Rede, dass Panzer in der Innenstadt nichts zu suchen hätten. Von der sinnlosen Raserei der hemmungslosen SUV-Fahrer und, und, und. Gänzlich außer Acht gelassen wurde, eben wegen der aufgeheizten Stimmung, dass der Unfall mit hoher Wahrscheinlichkeit durch gesundheitliche Probleme des SUV-Fahrers ausgelöst wurde. Das macht den Unfall nicht erträglicher, sondern erklärt weshalb der Wagen völlig ungebremst und mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Bürgersteig raste und dabei einen Ampelmast umriss und 4 Menschen dabei sterben mussten.

So brutal es sich lesen mag, aber es sind eben die Dinge des Lebens, die dann unvermeidlich sind. Auch wenn es einem so völlig sinnlos vorkommt. Nur deshalb nun eine solch heftige Debatte loszutreten wie sie derzeit in Berlin stattfindet, halte ich für unangebracht. SUV sind ebenso sicher und unsicher wie jedes andere Auto in der Stadt. Und wie würde es dann aussehen wenn demnächst, was ich nicht hoffen möchte, ein BUS der BVG oder ein Müllwagen der BSR oder ein Wohnmobil auf den Gehweg geraten sollte und Menschen dabei zu Schaden kommen? Würde man dann all diese Fahrzeuge aus der Innenstadt verbannen?

Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich möchte diesen tragischen Unfall, bei dem auch ein dreijähriges Kind ums Leben kam und dessen Mutter zusehen musste, wie ihr Kind getötet wurde nicht verharmlosen. Nur sollte man der Versuchung widerstehen in solch aufgeheizter Atmosphäre Schlussfolgerungen zu ziehen.

Zur Versachlichung kann eventuell der Bericht der Abendschau beitragen, zumindest der Teil eines Sachverständigen, den ihr HIER einsehen könnt.