Deutsche Charts vor 50 Jahren

Somit wären wir im Oktober des Jahres 1968 angelangt. Offensichtlich wurde in diesem Monat der Platz 1 zweimal vergeben. Ich habe jedenfalls nichts an der Platzierung geändert. Erstaunlich finde ich, dass z. B. Heintje fast das gesamte Jahr in den Charts vertreten war. Ist mir damals nicht so aufgefallen. Na gut, deutsche Schlager waren, bis auf wenige Ausnahmen ohnehin nicht mein Ding.

Quelle:

Nr Chart-Hit Musiker
1. Hey Jude (Beatmusik) Beatles
1. Help Yourself Tom Jones
3. Fire The Crazy World Of Arthur Brown
4. I´ve Gotta Get A Message To You Bee Gees
5. Do It Again Beach Boys
6. Du sollst nicht weinen Heintje
7. Yummy Yummy Yummy Ohio Express
7. Street Fighting Man Rolling Stones
9. Lieber mal weinen im Glück Renate Kern
10. Arrivederci Hans Rita Pavone
11. Mony Mony Tommy James & The Shondells
12. Komm und bedien dich Peter Alexander
13. Sunshine Girl Herman´s Hermits
14. Lady Willpower Gary Puckett & Union Gap
14. Mama Heintje
16. Last Night In Soho Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich
17. Sehnsucht Alexandra
17. Mathilda Udo Jürgens
19. Cotton Fields Udo Jürgens
19. Moscow Wonderland

Als Song des Monats Oktober 1968 möchte ich Moscow von Wonderland hier reinstellen. Wonderland war die neue Band von Achim Reichel, der bei den Rattles ausgeschieden war.

Schöne Musik von damals

In den Rubriken „Fast vergessene Songs“ oder „Fast vergessene Schlager“ geht es immer um Sänger, Sängerinnen oder Bands. Darüber vergisst man sehr oft, es gab auch Orchester, die einen eigenen unverwechselbaren Sound hatten. Und genau für sie möchte ich heute eine neue kleine Reihe eröffnen. In loser Folge werde ich hier Orchester vorstellen die, jedenfalls für mich, schöne Musik machten.

Anfangen möchte ich mit Glenn Miller. Er wurde am 1. März 1904 in Clarinda (USA) geboren und kam am 15. Dezember 1944 bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal, so vermutete man jedenfalls, ums Leben. Er galt zu seiner Schaffenszeit als einer der erfolgreichsten Musiker der USA. Ich glaube, es gibt kaum jemanden der nicht wenigstens einen Titel von Glenn Miller und seinem Orchester kennt.

Der erste Titel eröffnete in den 1950er und 60er Jahren immer die Sportsendung des Bayerischen Rundfunks und ist mir schon deshalb in bester Erinnerung.

Und hier sind noch zwei weitere Titel aus den reichhaltigen Titeln dieses Ausnahmemusikers der 1930er und -40er Jahre.

Und weil wir gerade so gut dabei sind, gibt es noch einen oben drauf.

Fast vergessene Songs

Es gibt Songs, die hat man tatsächlich vergessen. Als ich diesen Song zufällig auf einer ganz alten LP hörte, musste ich einen Moment überlegen, wann dieser Song eigentlich aktuell war. Und dann ist mir wieder eingefallen, dass es der Song eines ganz bestimmten Ereignisses war. Weiß jemand welches Ereignis ich damit meinen könnte?

Giorgio Moroder und Reach Out

 

Erinnerung an Songwriter

Mit dieser kleinen Reihe möchte ich an Songwriter erinnern, die etwas in Vergessenheit gerieten.

Anfangen möchte ich mit dem amerikanischen Songwriter Jim Croce. Seine Karriere verlief alles andere als steil. Er trat mit seiner Ehefrau auf und spielte zusammen mit ihr Songs von anderen Künstlern nach. Sein Durchbruch kam erst Anfang der 1970er Jahre.

Doch der Erfolg war ihm leider nicht lange vergönnt. Als er am 20. September 1973 mit einem Privatflugzeug zu einem am Abend stattfindenden Konzert flog, stürzte die Maschine ab.

Doch in der relativ kurzen Zeit seines Schaffens brachte er einige, wie ich finde, gute Songs heraus.

 

War es das tatsächlich?

In der Nacht zum Sonntag gab Paul Simon sein letztes Konzert in New York und der Song den er als letzten spielte, rief noch einmal Erinnerungen wach. Sounds of Silence erstmals 1964 mit seinem damaligen Duett-Partner Art Garfunkel gesungen beschloss die große Karriere.

Das Konzert war schon lange ausverkauft und nachdem der letzte Song verklungen war, brach ein Jubel los. So als wolle man Paul Simon klar machen, Junge höre noch nicht auf.

So mag er denn nach einer langen Karriere in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Seine Songs, ob mit seinem ehemaligen Partner oder solo, werden uns weiter begleiten.

 

Deutsche Charts vor 50 Jahren

Es ist unglaublich, aber schon wieder sind fast 9 Monate um. Man hatte gerade mühevoll Weihnachtsgeschenke ausgesucht und muss sich schon wieder Gedanken machen. Für manche Sängerinnen und Sänger waren die Charts auch wie ein Weihnachtsgeschenk. Es brachte ihnen einen guten Plattenumsatz. CDs gab es 1968 noch nicht und eigentlich war das auch gut so. So genug gesabbelt hier sind sie nun, die 20 bestplatzierten aus dem September 1968.

Quelle:

Nr Chart-Hit Musiker
1. Help Yourself Tom Jones
2. Du sollst nicht weinen Heintje
3. Mony Mony Tommy James & The Shondells
4. Yummy Yummy Yummy Ohio Express
5. I´ve Gotta Get A Message To You Bee Gees
6. Jumpin´ Jack Flash Rolling Stones
7. Arrivederci Hans Rita Pavone
8. Harlekin Siw Malmqvist
9. Young Girl Union Gap
10. Fire The Crazy World Of Arthur Brown
11. Lieber mal weinen im Glück Renate Kern
12. Delilah Tom Jones
13. Wärst du doch in Düsseldorf geblieben Dorthe
14. Last Night In Soho Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich
15. The Hurdy Gurdy Man Donovan
16. Sunshine Girl Herman´s Hermits
16. My Name Is Jack Manfred Mann
18. Sehnsucht Alexandra
19. Do It Again Beach Boys
19. Mama Heintje

Und nochmals, es sind einige Plätze doppelt vergeben. Daran habe ich nichts verändert.

Für welchen Song ich mich entscheiden sollte wusste ich tatsächlich nicht. Also nahm ich den, bei dem unsere Hunde die Ohren am engsten anlegten. The Grazy World of Arthur Brown und Fire.

Was gefällt euch besser …

… die Original- oder Coverversion?

Heute gibt es davon die vorerst letzte Ausgabe. Im Moment fallen mir keine verwertbaren Versionen mehr ein. Also gehen wir es an. Es geht um den Song „Bridge over troubled Water“ von Simon & Garfunkel. Damit hätten wir das Original. Und vergleichen sollt ihr die Originalversion mit der von Elton John.

Und dann bin ich mal gespannt, welche Version euch besser gefällt.

Bedanken möchte ich mich für die Stimmen, die ihr allwöchentlich abgegeben habt. Auch wenn so mancher Song vielleicht so gar nicht nach eurem Geschmack war.

Original:

Cover:

 

Was gefällt euch besser …

… die Original- oder Coverversion?

Heute gibt es die vorletzte Ausgabe dieser Reihe. Denn so langsam fallen mir keine Vergleiche mehr ein. Vielleicht hat ja jemand einen Vorschlag und teilt ihn mir per Mail mit. Auf Wunsch werde ich den Vorschlag natürlich auch vertraulich behandeln.

Heute geht es mit Mr. Tambourine Man nochmals um einen Dylan-Song. Gecovert wurde er recht erfolgreich von der Gruppe The Byrds.

Nun ist eben die Frage, welche Version euch besser gefällt. Bitte entscheidet euch jetzt, oder nie mehr. 😀

Original:

Cover:

Rosenstolz ein bisschen Comeback?

Als sich vor 6 Jahren das bis heute als erfolgreichstes deutsches Pop-Duo Rosenstolz verabschiedete, waren die Fans sehr traurig. Sollte es tatsächlich war sein, dass Anna R. und Peter Plate nun getrennte Wege gehen?

Getrennt haben die beiden sich jedoch nie offiziell. Sie betonten immer wieder, dass es eine Trennung auf Zeit sei und gingen dennoch eigene Wege. Peter Plate ist seitdem Songwriter z. B. auch für Helene Fischer und Anna R. hat mit ihrer neuen Gruppe Gleis 8 eher mäßige Erfolge.

Nun sah es kurze Zeit so aus, als können die Fans aufatmen und Rosenstolz endlich zurückkehren. Doch so richtig zurück ist es dann doch nicht. Peter Plate veröffentlichte jetzt auf Facebook einen Song, der wie zu den besten Zeiten von Rosenstolz klingt. Als ich ihn gestern hörte, dachte ich spontan, der hört sich an wie Rosenstolz in ihren besten Jahren. Und so ist es auch. Der Song „Wenn es jetzt losgeht“ ist tatsächlich eine alte Aufnahme, die nie veröffentlicht wurde. Im Video zum Song sieht man nur alte Aufnahmen des Duos mit Zusammenschnitten von ihren damaligen Konzerten.

Da passt es doch ganz gut, dass in einigen Wochen eine CD des Duos veröffentlicht wird. Auf dieser sind wohl ihre besten Songs und wie man hört sollen 4 neue Songs das Ganze abrunden.

Also wohl doch nur ein bisschen Comeback und somit ist dieser jetzt veröffentlichte Song wohl eher ein Versuchsballon. Nach dem Motto, mal sehen wie er ankommt, und dann sehen wir weiter. Gemeinsame Auftritte sind wohl in nächster Zeit nicht geplant.

So und nun gibt es auch noch den „neuen“ alten Song von Rosenstolz

 

Songs die ich mag

Das ist eine Rubrik, die ich schon lange nicht mehr bediente. Heute möchte ich einen Song vorstellen, den ich sehr mag. Eric Clapton versuchte mit diesem Song, den tragischen Tod seines 4-jährigen Sohnes zu verarbeiten.

Eric Clapton und Tears in Heaven