EU-Kommission und die Zeitumstellung

Nachdem es jahrelang Missmut unter vielen Menschen wegen der jährlichen Zeitumstellung gegeben hatte, in Deutschland sind wohl ca. 2/3 gegen die Zeitumstellung, wurde von der EU eine Kommission eingesetzt, um die Vor- bzw. Nachteile einer Zeitumstellung herauszuarbeiten.

Da besonders die Stunde (die Ende März vorgestellt wird) vielen Menschen offensichtlich Probleme bereitet, hat die Kommission nun einen Kompromissvorschlag erarbeitet. Die Uhren sollen nicht mehr am letzten Wochenende im März um eine Stunde vor- und am letzten Wochenende im Oktober um eine Stunde zurückgestellt werden, sondern die Kommission möchte die Uhren nach dem jeweils meteorologischen Jahreszeitenbeginn umstellen. Somit wird die Uhr am 1. März um ½ Stunde vorgestellt. Am 1. Juni um eine weitere ½ Stunde. Die Sommerzeit würde in 2 Schritten eingeführt. Zurück werden die Uhren dann am 1. September und am 1. Dezember um jeweils ½ Stunde gestellt. Man wäre dann wieder bei der Normalzeit.

Mit diesem Vorschlag möchte die Kommission einen Alternativvorschlag zur jetzigen Regelung unterbreiten. Die Kommissionsmitglieder vertreten die Meinung, dass man mit dieser Vereinbarung allen gerecht werden könnte.

Solidarisches Grundeinkommen?

Der Regierende Bürgermeister von Berlin M. Müller hat eine Idee verkündet und damit eine Diskussion in Gang gesetzt.

In letzter Zeit wurde viel über Hartz IV geredet, besonders nach den komischen Anmerkungen des Gesundheitsministers Spahn. Nun meint der Regierende Bürgermeister M. Müller wer Hartz IV bekommt und arbeiten möchte, der sollte dies auch können. Und z. B. bei der Sperrmüllbeseitigung oder der Beseitigung von Dreck auf Grünflächen helfen. Dafür sollen die Menschen dann mindestens 1.200 € bekommen. Diese wären steuerpflichtig. Natürlich soll es kein Zwang sein, sondern nur wer möchte, sollte dieses Angebot nutzen.

So könnte man die Menschen wieder an geregelte Arbeit heranführen, und ihnen helfen aus Hartz IV zu kommen.

Sicher wird darüber heftig diskutiert werden und wurde heute Morgen im RBB-Radio auch schon. Doch insgesamt wurde der Vorschlag des Regierenden Bürgermeisters von den meisten positiv aufgenommen.

Und eines ist ganz wichtig, es geht hier nicht um das breit diskutierte bedingungslose Grundeinkommen, sondern um ein solidarisches.

Peace

Es war die Zeit nach der Hippie-Bewegung, nach dem Sommer der Liebe als eine Hoffnung aufkeimte. In Vietnam tobte ein grauenvoller Krieg und erstmals wurde ein Krieg mit machtvollen Bildern in den westlichen Medien gezeigt. Die Jugend war angewidert, und verabscheute das, was sich im Fernen Osten abspielte.

Dazu kamen die Studentenunruhen im Jahr 1968, und da begann der „Siegeszug“ eines Zeichens, das 1968 allerdings schon 10 Jahre alt war. Trotzdem wurde es ein „68er“. Das Zeichen des Friedens war im Jahr 1968 und in den Jahren danach allgegenwärtig. Es war damals eine Atmosphäre der Freundschaft und des Zusammengehörens unter der Jugend wie es sie davor und danach wohl nie wieder gab und geben wird.

Der Glaube an Frieden in der Menschheit war allgegenwärtig und man glaubte, das Establishment aus den Angeln heben zu können. Welch ein Irrglaube wie wir heute wissen. Und der Frieden? Der ist so weit entfernt wie schon lange nicht mehr.

Aber eine kurze Zeit der Hoffnung war schön. Und ich denke gerne daran zurück. Und was war falsch an den Frieden zu glauben? Nichts, Peace!

 

Abbildung dreamies.de

365 Tage im Kerker …

… des Diktators vom Bosporus!

Denis.jpgHeute vor einem Jahr wurde der Journalist Deniz Yücel in der Türkei verhaftet. Eine Anklage oder Anklageschrift gibt es nicht. Er sitzt in Untersuchungshaft und wurde von Erdogan persönlich vorverurteilt. Er wirft ihm, wie nicht anders zu erwarten, vor ein PKK-Repräsentant zu sein.

Denn jeder der gegen den Diktator ist, ist in seinen Augen ein Terrorist. Deniz Yücel ist einer von ca. 150 Journalisten, die mittlerweile in türkischer Haft sitzen. Sie alle haben wohl eines gemeinsam. Sie schrieben ihre Meinung und diese passt dem selbstherrlichen Diktator nicht.

Bleibt zu hoffen, dass Deniz Yücel und alle die nur ihrer Einstellung wegen in den Kerkern des Diktators sitzen, möglichst bald frei kommen.

Eine unglaubliche Zahl!

Eben sah ich eine kleine Meldung in meiner Tageszeitung. Darin stand, dass in Deutschland im Jahr 2017 ca. 771 Milliarden E-Mails versendet und empfangen wurden. Das würde bedeuten, dass jeder Bundesbürger ungefähr 9400 E-Mails empfangen oder versendet hat.

Wobei der größte Anteil auf Online-Shops und soziale Netzwerke die meisten Mails verschickten.

Moment mal: Ich halte mich jetzt lieber zurück

Denn wenn ich schreiben würde wie ich über die sächsische Justiz zu dieser Einschätzung denke, würde ich großen Ärger bekommen.

Auch habe ich keine Lust das Ganze hier nochmals aufzudröseln. Es geht um diese Galgen die in der Pegida-Bewegung auftauchten und für Frau Merkel und Herrn Gabriel reserviert waren. Diese Geschmacklosigkeit gibt es jetzt zu kaufen. Und die Staatsanwaltschaft in Sachsen sieht darin kein Problem.

Den gesamten Artikel könnt Ihr HIER nachlesen.

Unglaublich aber …

… leider wahr.

Manchmal muss man einen Artikel tatsächlich zweimal lesen, weil man einfach nicht glauben kann, dass das was man eben gelesen hatte, wahr sein soll.

In Düsseldorf ging ein älterer Mann mit seinem Hund spazieren und nach einiger Zeit wollte er sich eine kleine Pause gönnen. So setzte er sich an eine Bushaltestelle, um zu verschnaufen. Es dauert nicht lange und er wird von Mitarbeitern des Ordnungsamtes angesprochen, die ihn darauf hinwiesen, dass die Bushaltestelle ohne Ticket nicht benutzt werden darf. Sie ist ausschließlich wartenden Reisenden vorbehalten.

Die Stadt Düsseldorf versucht so, Beschwerden von Anwohnern gerecht zu werden, die eine Zweckentfremdung der Haltestelle beklagen. Soweit könnte man es ja noch verstehen. Doch wenige Tage später bekam der 86-jährige Rentner Post und ihm flatterte ein Bußgeldbescheid über 35 EURO ins Haus. Als Grund wurde angegeben, der Rentner hätte die Bushaltestelle 8 Minuten für andere Zwecke als vorgeschrieben benutzt. Die Frau des Rentners gab das Schreiben einem Freund und dieser veröffentlichte das bei Facebook. Nachdem es innerhalb weniger Tage tausendfach geteilt wurde, kam erneut Post und die Stadt teilte dem Rentner mit, dass man die Sache sehr bedauere und er die Strafe nicht zahlen muss.

Manchmal ist sogar Facebook für etwas gut.

Der Artikel im heutigen Tagesspiegel wurde leider nicht online gestellt. So kann ich ihn leider nicht verlinken. Aber HIER habe ich dann doch noch was gefunden.

Moment mal: Schämt ihr euch gar nicht?

Stolpersteine

Bildquelle: berlin.de

Ich weiß nicht ob es in anderen Städten der Bundesrepublik, ebenfalls Stolpersteine gibt. Sie werden in Gehwege eingelassen und erinnern an Opfer der NS-Zeit.

Seit einigen Wochen haben sich einige Dumpfbacken wohl zur Aufgabe gemacht diese Stolpersteine auszubuddeln und verschwinden zu lassen. Wie moralisch verdorben und auf welch unterster Stufe der Blödheitsskale muss man angekommen sein um solch einen Schwachsinn zu fabrizieren? Schade nur, dass man diese Dumpfbacken bisher noch nicht erwischt hat.

33.293 Schicksale

AsylAls ich heute Morgen meinen Tagesspiegel aus dem Briefkasten nahm, dachte ich, der ist heute aber besonders dick. Man wird also wieder mit Werbung überschwemmt werden, kam mir natürlich als erstes in den Sinn. Klar Werbung durfte nicht fehlen zwei große Elektromärkte deren Namen ich natürlich nicht nenne aber Geiz ist geil, wenn man nicht blöd ist, das kam mir dabei in den Sinn.

Aber dadurch war der Tagesspiegel natürlich nicht deutlich dicker, als man es gewohnt ist. Dem heutigen Tagesspiegel ist eine Beilage der Künstlerin Banu Cennetoglu beigelegt. Sie möchte mit dieser Liste den Menschen eine Identität geben, die auf der Flucht nach Europa ums Leben kamen. Hinter 33.293 Menschen stecken 33.293 Schicksale. Doch nicht nur hinter denen die ihre Flucht mit dem Leben bezahlen mussten stecken Schicksale, sondern auch hinter denen die die Flucht schafften.

Ob die Künstlerin mit dieser Beilage aber die erreicht, die sie erreichen möchte, wage ich zu bezweifeln. Hier gilt wohl leider auch das was ich auch immer Kabarettisten sage, wer es eigentlich hören sollte, geht eh nicht hin. Und dieser Beilage wird es, so glaube ich, ebenso ergehen.

Der Trabi wird 60

faq3wgb2buxAm 7. November 1957 lief mit dem „P50“ der erste Trabi, auch liebevoll Rennpappe genannt, vom Band. DDR Bürger mussten lange warten, bis sie einen Trabi ihr eigen nennen konnten. Schon deshalb wurde er gehegt und gepflegt. Das typisch teng, teng, teng des Trabimotors war von den Straßen der DDR nicht mehr wegzudenken.

Heute wird er meist nur noch von Liebhabern gefahren.

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