So ein Mist

Ich wollte ab dieser Woche kürzertreten mit meinen Blogeinträgen. Aber es geschieht momentan so viel. Wo bitte ist das Sommerloch? Nein ich meine nicht die ausgetrockneten Flussläufe, sondern die Zeit in der Nessi auftauchte. Das Ungeheuer von Loch Ness. Generationen hatte es in Atem gehalten und nun?

Es kommt nicht mehr in die Schlagzeilen. Trump, Putin, Erdogan, Seehofer und Söder, sie beherrschen die Schlagzeilen auch im Sommer. Und wo ist denn die Bundeskanzlerin abgeblieben? Ihr Ehemann und sein Sohn machen Urlaub, jedoch die Kanzlerin ist weg. Deutschland sucht die Kanzlerin. Ich sehe schon die Schlagzeile in ihrer Hauspostille mit den vier Buchstaben.

Und hätte die CSU nicht schon genug mit ihrem Dreigestirn Seehofer, Söder und Dobrindt zu tun, kommt nun auch noch die Meldung, dass Markus Söder der unbeliebteste Ministerpräsident Deutschlands sei. Na gut überraschend ist das nun nicht. Überraschend ist für mich eher, dass Kretschmar der beliebteste ist. Aber egal es wurde nicht nach der Beliebtheit derer gefragt die einen Stadtstaat führen. Da hat der Regierende Bürgermeister von Berlin wohl noch mal Glück gehabt. Sonst hätte der letzte Platz von M. Söder erheblich gewackelt. Da bin ich mir sicher.

Man wo ist denn nun Nessi und das Sommerloch. Na wartet, ich finde es noch.

Moment mal: So war es nicht gemeint!

Nein der amerikanische Präsident war wohl nur von Putin so beeindruckt, dass er ein Wort einfach vergessen hatte. Das kann doch mal passieren. Ansonsten war es das großartigste Treffen, mit den großartigsten Dialogen, die zwei großartige Politiker, in großartigen Räumen, auf großartigen Sesseln, miteinander führten.

Was wollte ich jetzt eigentlich schreiben? Ach ja in einer großartigen Pressekonferenz, wurde der amerikanische Präsident gefragt, ob Russland sich aus seiner Sicht in den amerikanischen Wahlkampf eingemischt habe. Worauf er antwortete: „Ich sehe keinen Grund, warum es Russland gewesen sein sollte“.

Darauf gab es nun einen Sturm der Entrüstung in den USA und selbst unter den Republikanern qualmt es nun unter dem Dach. Der Präsident ist mit diesem Satz seinen großartigen Geheimdiensten großartig in den Rücken gefallen.

ABER HALT so war das gar nicht gemeint. Der großartigste Präsident den dieses Land ja hatte, rudert nun zurück. Und zwar so, dass man es schon nicht mehr peinlich nennen kann. So war das nicht gemeint und er habe sich versprochen. Er hatte ganz einfach das Wörtchen nicht vergessen. Seine Antwort auf die Frage des amerikanischen Journalisten sollte eigentlich, „Ich sehe keinen Grund, warum es Russland nicht gewesen sein sollte“, lauten.

Ist das nicht die großartigste, dümmste Ausrede, die es je von einem amerikanischen Präsidenten gegeben hat? Einfach großartig.

Einfach großartig!

Ich habe verzweifelt versucht, es zu unterdrücken doch es ist einfach stärker als ich. Also muss es raus.

Es ist doch bekannt, dass ich die großartigste Web-Site habe, die es bei WordPress gibt. Mit den großartigsten Beiträgen die von großartigen Menschen mit den großartigsten Kommentaren, die es je gegeben hat, ausschmückt werden.

Selbst Likes werden großartig vergeben von großartigen Menschen.

Virus.gifAu weia ich glaube, mich hat ein böses Virus erwischt. Es soll erstmals vor ca. 2 Jahren in den USA aufgetreten sein. Bisher wurde damit jedoch nur ein großartiger Mensch infiziert. Hoffentlich kann ich das Virus ausschwitzen.

Ich wünsche euch ein großartiges Wochenende.

Manchmal bin ich einfach nur paff

Als vor gefühlten fünfzig Jahren darüber diskutiert wurde, dass in Schönefeld bei Berlin ein neuer Flughafen für Berlin und Brandenburg erbaut werden soll, gab es auch bei mir mit Freunden, Verwandten und Bekannten Diskussionen.

Natürlich gab es unterschiedliche Auffassungen darüber, wie sinnvoll es sei, einen Flughafen in Schönefeld zu bauen. Aber in einem waren wir uns eigentlich alle einig. Wenn er gebaut wird, so wäre es ja sehr sinnvoll die U-Bahn von Rudow bis nach Schönefeld zu erweitern. Für alle Nicht-Berliner, Rudow ist der momentane Endbahnhof der U-Bahnlinie 7 und es wäre nur ein wenig Baggerarbeit die U-Bahn bis Schönefeld zu verlängern. Natürlich im Einvernehmen mit Brandenburg. Aber das dürfte kein Problem sein, denn die S-Bahn fährt ja auch bis Schönefeld.

Doch nachdem der Flughafen BER nun seit gefühlten zwanzig Jahren gebaut wurde und irgendwann in den nächsten zehn Jahren, so die optimistischen Vorhersagen, fertig werden sollte, kam man im Berliner Abgeordnetenhaus auf eine nahezu sensationelle Idee. Man könnte doch die U-Bahnlinie 7 bis nach Schönefeld verlängern schlugen die Blitzmerker im Berliner Abgeordnetenhaus vor.

Na immerhin ist man auf das naheliegende doch noch gekommen. Doch bis dieser Gedanke ausgereift ist und alle Genehmigungen eingeholt wurden und man dann endlich mit dem Bau beginnen könnte, stellt man eventuell fest, dass man am Flughafen BER das wichtigste Detail eines Flughafens vergessen hat. Die Start- und Landebahnen. Denn ich halte bei „unseren“ Politikern und Politikerinnen mittlerweile alles für möglich.

Moment mal: Einmal Gehacktes bitte!

Es war der Ausspruch der 60er und 70er Jahre. Der Russe steht vor der Tür, überall stand im Westen der Russe vor der Tür, muss das ein Gedrängel gewesen sein, oder? Dummerweise habe ich nie auch nur einen Russen zu sehen bekommen, ich habe gekuckt und gekuckt und immer wieder gekuckt, kein Russe weit und breit. Nur Nikita Chruschtschow im Fernsehen wie er seinen Schuh auf das Pult vor seinem UN-Sitz knallte, die Älteren unter den Lesern hier werden sich erinnern.

Und nun das! Der Russe steht nicht mehr vor der Tür, nein er ist im Auswärtigen Amt und wer weiß noch wo. Mitten drin, nicht vor der Tür. Spinnt der Russe? Doch die deutschen IT-Experten sind sofort aktiv geworden. Also nachdem sie von ausländischen IT-Experten darauf aufmerksam gemacht wurden, dass der Russe nicht vor dem Auswärtigen Amt steht, sondern schon längst drin ist und sich geheime Unterlagen anschaut. So bösartig aus dem Schlaf gerissen, haben sie aber sofort einen unüberwindlichen Wall aufgebaut und nun darf der Russe zwar noch stöbern, aber eben unter Aufsicht.

Moment mal: Nicht im BILD(e)?

So kann es gehen wenn eine Redaktion nur nach einer Story her ist und es dabei völlig egal ist, ob die Quelle vertrauenswürdig scheint.

Schadenfroh bin ich eigentlich nicht, aber bei dieser Meldung hatte ich doch ein feistes Grinsen im Gesicht. Da ich jedoch keine Lust habe alles zu schreiben, was zur BILDblamage führte könnt ihr es HIER nachlesen.

Keine Angst vor Klons

Nein ich meine keine Clowns, sondern geklonte Wesen. Ich bin begeistert, seit ich gesehen habe, dass es endlich gelungen ist nicht nur Schafe zu klonen. Nein nun hat man endlich eine neue Stufe erreicht und es gelang erstmals, Primaten zu klonen. Ja kleine Java-Äffchen hat man geklont und nun ist es nicht mehr so weit um Menschen zu klonen.

Da muss man nicht erschrecken, für mich gibt es seit vorgestern wieder Hoffnung. Hoffnung darauf, dass es gelingen möge Politiker wie Willy Brandt, Helmut Schmidt, Franz-Josef Strauß oder Herbert Wehner zu klonen. Dann würde man den Reden im Deutschen Bundestag auch wieder zuhören. Die hatten noch etwas zu sagen und gaben nicht nur belangloses Gelaber von sich.

Alles klar?

 

„Wir müssen nicht um jeden Preis regieren. Aber wir dürfen auch nicht um jeden Preis nicht regieren wollen“.

Sprach der SPD-Vorsitzende Martin Schulz am Donnerstag auf dem SPD-Parteitag. Na dann sind jetzt ja wohl alle Unklarheiten beseitigt. Oder etwa doch nicht? Für mich hört sich das an wie ein Spruch von Karl Valentin, „Mögen hätten wir schon gewollt, aber dürfen haben wir uns nicht getraut“.

Moment mal: Na bravo

Applaus, Applaus heißt es im Zirkus und man erfreut sich an den zirzensischen Darbietungen. Nun ist es eventuell etwas gewagt einen Zirkus mit dem Weißen Haus zu vergleichen, jedoch sehr weit hergeholt scheint es mir auch nicht zu sein.

Der momentane Direktor scheint von einer zirzensischen Sensationsnummer zur nächsten zu kommen und scheut dabei nicht, völlig neue Wege zu gehen. Seit Monaten streitet er sich mit einem nordkoreanischen Raketendompteur über den Sinn oder Unsinn seiner Nummer. An der Gagenforderung scheint ein Engagement zu scheitern. Doch schon hat er eine neue Trapeznummer ohne Netz und doppelten Boden im Visier. Sie heißt, „die mit dem Feuer spielen“. Eine ganz raffinierte Nummer, deren Engagement sich bisher keiner der Zirkusdirektoren des Weißen Hauses zugetraut hatte. Es handelt sich um eine hochexplosive Nummer und könnte dem Direktor schnell um die Ohren fliegen.

Schon deshalb erntet der Zirkusdirektor Unverständnis für die Nummer, die er bewusst angezettelt hat. Was bezweckt er mit dieser Luftnummer fragt man sich und weshalb bringt er wissentlich so viel Zündstoff in eine ohnehin gefährliche Nummer? Ist er etwa von allen zirzensischen Geistern verlassen?

Mit dieser Nummer spielt er im wahrsten Sinn des Wortes mit dem Feuer und nimmt billigend in Kauf, dass er bei dieser Nummer wenig Applaus jedoch viel Pfiffe erhalten wird.

Falls sich jemand fragt wie die Nummer, über die ich hier schreibe heißt, „Reise nach Jerusalem“ nennt sich der Drahtseilakt.