Hertha geht baden

Sie ist klein, zottelig und noch etwas tapsig auf den Beinen. Die junge Eisbären-Lady aus dem Tierpark Berlin. Doch seit gestern hat sie einen Namen. Hertha BSC hat die Patenschaft für sie übernommen und durfte ihr deshalb einen Namen geben. Und, ach wie einfallsreich, sie wurde Hertha getauft.

Na gut der jungen Eisbärin wird es wohl egal sein, wie man sie nennt. Der Ball, den man ihr schenkte, kam jedenfalls gut bei ihr an und wurde auch sogleich in ihr Element, das Wasser, geschleudert.

https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Hertha-hei%C3%9Ft-das-hellblonde-M%C3%A4dchen/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=61693868

 

Wohnungssuche?

Gestern suchte eine Taube eine neue Bleibe für die Familie und besichtigte ein vorhandenes Nest auf einem Baum direkt vor unserem Haus. Ich glaube jedoch, diese Bleibe dürfte etwas eng sein. Oder es müsste ein umfangreicherer Ausbau her.

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Exoten in Oberschöneweide

Wieder einmal gibt es eine Ausstellung exotischer Tiere, dieses Mal aus Madagaskar, im Einkaufszentrum Oberschöneweide.

Auch wenn ich solche Ausstellungen kritisch sehe, habe ich dennoch einige Fotos gemacht.

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Einfach abknallen ist auch keine Lösung!

Ja „unsere“ Umweltministerin Schulze (SPD) hat die Idee, wie man Wölfe abschreckt. Abknallen wenn sie frecherweise Schafe reißen und fressen. Oder dem Menschen zu nahe kommen. Mir ist kein Fall bekannt, wo ein Wolf einen Menschen angegriffen hätte. Uns ist vor einiger Zeit ein Wolf über den Weg gelaufen und von anderen Bloggerinnen und Bloggern hatte man ähnliches gelesen. Nie hatte sich der Wolf auch nur kurz um uns gekümmert.

Einen, wie ich meine, sehr guten Artikel zu diesem Thema habe ich auf der Web-Site des Tierheimes Verlorenwasser gefunden. Mit freundlicher Genehmigung des Tierheimes stelle ich diesen hier rein.

Anschließend findet ihr den Artikel.


Wolf.jpgZu unserem Tierheim Verlorenwasser gehört seit Jahren auch ein Gnadenhofabteil. Wir beherbergen nicht nur alte und kranke unvermittelbare Hunde und Katzen, sondern auch Hängebauchschweine, Ziegen und Schafe.

In der letzten Zeit glauben wir, dass Wölfe immer dichter ans Tierheim kommen und immer mehr um uns herumstreichen.

Wir wissen nicht, ob unsere Zäune die Wölfe dauerhaft abhalten können und haben uns so unsere Gedanken gemacht – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Meldungen durch die Medien gehen von gerissenen Schafen auch in unserer unmittelbaren Umgebung.

Deshalb wird die Forderung lauter, Wölfe abzuschießen.

Für uns undenkbar! Es sind wunderschöne Tiere, die unsere Heimat bereichern.

Der Mensch bedient sich ständig am eigentlichen Futter des Wolfes wie Rehen, Hirschen usw. und dezimiert diese. Es ist doch unlogisch, dem Wolf sein Essen wegzunehmen und sich dann aufzuregen, dass er sich andere Quellen sucht – noch dazu wenn man ihm diese nahezu ungesichert vor die Nase setzt.

Und überhaupt: Wer jammert über die Millionen Ziegen und Schafe, die der Mensch jedes Jahr tötet?

Einem Schaf dürfte es ziemlich egal sein, durch wen es umgebracht und anschließend gegessen wird: Wolf  oder Mensch – beides geht nicht gut aus für so ein „Nutztier“.

Bei der ganzen Wolfs-Diskussion dann noch der Griff in die Trickkiste: die vom Wolf bedrohten Kinderchen auf dem Spielplatz. Unsere Anmerkung dazu: solange Eltern ihre Kinder an den Badesee lassen (mit hunderten schwersten oder gar tödlichen Unfällen jedes Jahr) oder selbst ihre Kinder schlecht oder gar nicht gesichert im Auto durch die Gegend kutschieren …

Julia Klöckner, Bundeslandwirtschaftsministerin, forderte erneut eine „gemäßigte Bestandsregulierung“ der Wölfe. Allein schon die Formulierung: „gemäßigte Bestandsregulierung“!

„Gemäßigt“  suggeriert: ist doch gar nicht so schlimm. „Bestandsregulierung“ klingt irgendwie verwaltungstechnisch und harmlos, statt das, was es ist: Abknallen, Leben auslöschen.

Außerdem ist so ein Vorgehen sowieso dusslig, denn Wölfe lesen weder Zeitung noch Internetnachrichten. Selbst wenn man Warnschilder an Wegen und Waldrändern aufstellen würde: „Achtung: Wölfe werden abgeschossen“. Die Wölfe könnten diese Schilder nicht lesen, und kämen also trotzdem wieder.😏

Und zwar so lange, bis wir uns an sie gewöhnt haben – genauso wie bereits die Menschen in unseren Nachbarländern.

Es gibt die DBBW – Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf. Da sitzen Experten, die sich auskennen und es besser erklären können als wir:

Wir zitieren aus einer Internetmeldung der Tagesschau:

DBBW: Abschuss hilft allenfalls kurzfristig

Die Experten der Dokumentationsstelle betonen, ein Abschuss von Wölfen helfe – wenn überhaupt – nur kurzfristig. Um die Probleme dauerhaft möglichst gering zu halten, müssten Schafe und Ziegen in Wolfsgebieten vielmehr flächendeckend geschützt werden. Die Art und Weise der Nutztierhaltung müsse „wieder an die Anwesenheit von Wölfen angepasst werden“.
Die meisten Angriffe gebe es in der Regel dort, „wo Wölfe sich in neuen Territorien etablieren und sich die Schaf- und Ziegenhalter noch nicht auf ihre Anwesenheit eingestellt haben“, heißt es in dem Bericht der Dokumentationsstelle. Meist gingen die Schäden in diesen Gebieten nach ein, zwei Jahren zurück, „wenn die Tierhalter Herdenschutzmaßnahmen richtig anwenden“. Ende des Zitats.

Wir im Tierheim Verlorenwasser lieben Wölfe und wir lieben unsere Ziegen und Schafe.

Es hat zwar über ein Jahr gedauert, bis wir die Lösung gefunden hatten. Aber nun sind unsere Schafe und Ziegen wolfssicher untergebracht.

Zum Nachlesen: Schadensbilanz für 2017 Mehr Wölfe, mehr Angriffe auf Schafe

Es gehen zwei Affen …

… auf Reisen

Das dachten sich zwei Gelbbrustkapuzineräffchen aus dem Tierpark Berlin. Sie fanden ein Schlupfloch in ihrem Gehege. Und schlupften mal kurz in die Freiheit. Sie erklommen die Fassade einer benachbarten Hochschule und wurden dabei von der Polizei gefilmt.

Doch irgendwann sagten sich die Äffchen, Freiheit wird auch irgendwie überbewertet und kehrten in den Tierpark zurück. 😀

Den Artikel dazu könnt ihr HIER nachlesen.