Mal schnell zwischendurch …

… und überhaupt nicht wichtig. 😀

Es geschah schon im Januar, wurde aber erst jetzt bekannt. Die Katze vom Fußballstar Cristiano Ronaldo und seiner Freundin wurde in Turin angefahren. Sie soll sich in Lebensgefahr befunden haben.

Ronaldo ließ sie per Privatjet nach Madrid zu einer Tierarztpraxis fliegen, um ihr die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Der Flug kostete 3000 Euro. Sobald die Katze wieder gesund ist, kommt sie, ebenfalls mit einem Privatjet, nach Turin zurück.

Das war einem großen deutschen Magazin eine Meldung wert. Ich würde darüber niemals berichten. Hab ich ja auch nicht. 😀

Und möchtest du nicht zeugen …

… so machen wir dich kalt!

So einfach ist das für den Zoo-Direktor von Nürnberg. Er beruft sich auf den Artenschutz und möchte den zeugungsunwilligen Löwen Subali killen lassen. Dabei ist der Löwe nicht zeugungsunfähig, wie man erst vermutete. Nein er hat auf die Löwin einfach keinen Bock.

Vielleicht sollte man ihn in die nächste Lammkeule eine Viagra reinstecken und das „Problem“ des Direktors wäre gelöst. Mal ehrlich, ein Tier so einfach umbringen weil es nicht in den Zeugungsplan eines Zoos passt oder sich nicht vorschreiben lässt, wann er Lust zu haben hat, ist mehr als verwerflich. Und die Frage sei erlaubt was diesen Zoodirektor zu seinem Beruf befähigt. Einfühlungsvermögen in Tiere kann es nicht sein. Wahrscheinlich nur knallhartes Management egal wie es den Tieren dabei geht.

Die Argumentation des Direktors im nachfolgenden Filmbericht finde ich sehr dünn.

Steige hoch du Roter Adler …

Doch mehr und mehr fragt man sich, wie lange noch. Galt der „Rote Milan“ vor Jahren noch als gefährdet, so steht er wohl bald auf der Roten Liste und ist in Brandenburg vom Aussterben bedroht.

Sollte die Entwicklung sich so rasant fortsetzen, so wird der majestätische Vogel bald endgültig vom Himmel Brandenburgs verschwunden sein.

Die Brandenburg-Hymne muss dann wohl auch umgetextet werden.

 

 

Passt nicht – abknallen!

Vor einigen Tagen hatte ich ein „kriminelles“ Wildschwein hier im Blog beschrieben. Es hatte ganz keck einem Badegast am Teufelssee eine Tüte geklaut, dessen Inhalt nichts Essbares, jedoch einen Laptop beinhaltete.

Nachdem das Wildschwein aus der Verfolgung des Inhabers des Laptops nichts gelernt hat und weiterhin dreist auf Diebestour geht, kommt die Reaktion, die in solchen Fällen leider fast immer kommt. Das Wildschwein oder die Wildschweine werden zum Abschuss freigegeben.

Dass den Bewohnern des Waldes oftmals kaum noch etwas anderes übrig bleibt als sich nach geeignetem Fressen für sich und seine Nachkommen umzusehen, wird dabei völlig ignoriert. Denn nicht die Wildschweine dringen in „unsere“ Reviere ein, sondern wir.

Der Platz und damit die Ernährungsmöglichkeiten für Wildtiere wird von Jahr zu Jahr geringer. Wenn wundert es, dass sie in die Wohngebiete kommen, um nach Futter zu suchen. Wobei der Teufelssee nun tatsächlich nicht weit von bewohntem Gebiet weg ist.

Unserer Expansionswut haben Tiere nichts entgegenzusetzen. Nur sollten wir schlau genug sein, um zu erkennen, dass nicht die Tiere das Problem sind, sondern der Mensch. Wir sind doch so intelligent. Oder etwa doch nicht?