Steige hoch du Roter Adler …

Doch mehr und mehr fragt man sich, wie lange noch. Galt der „Rote Milan“ vor Jahren noch als gefährdet, so steht er wohl bald auf der Roten Liste und ist in Brandenburg vom Aussterben bedroht.

Sollte die Entwicklung sich so rasant fortsetzen, so wird der majestätische Vogel bald endgültig vom Himmel Brandenburgs verschwunden sein.

Die Brandenburg-Hymne muss dann wohl auch umgetextet werden.

 

 

Passt nicht – abknallen!

Vor einigen Tagen hatte ich ein „kriminelles“ Wildschwein hier im Blog beschrieben. Es hatte ganz keck einem Badegast am Teufelssee eine Tüte geklaut, dessen Inhalt nichts Essbares, jedoch einen Laptop beinhaltete.

Nachdem das Wildschwein aus der Verfolgung des Inhabers des Laptops nichts gelernt hat und weiterhin dreist auf Diebestour geht, kommt die Reaktion, die in solchen Fällen leider fast immer kommt. Das Wildschwein oder die Wildschweine werden zum Abschuss freigegeben.

Dass den Bewohnern des Waldes oftmals kaum noch etwas anderes übrig bleibt als sich nach geeignetem Fressen für sich und seine Nachkommen umzusehen, wird dabei völlig ignoriert. Denn nicht die Wildschweine dringen in „unsere“ Reviere ein, sondern wir.

Der Platz und damit die Ernährungsmöglichkeiten für Wildtiere wird von Jahr zu Jahr geringer. Wenn wundert es, dass sie in die Wohngebiete kommen, um nach Futter zu suchen. Wobei der Teufelssee nun tatsächlich nicht weit von bewohntem Gebiet weg ist.

Unserer Expansionswut haben Tiere nichts entgegenzusetzen. Nur sollten wir schlau genug sein, um zu erkennen, dass nicht die Tiere das Problem sind, sondern der Mensch. Wir sind doch so intelligent. Oder etwa doch nicht?

 

Man sollte immer …

… seine Kamera dabei haben

Hab ich normalerweise auch. Doch gestern beim Einkaufen eben leider nicht. Morgens so gegen 10:00 Uhr machten wir einen Teil unserer Wocheneinkäufe. Da wir nicht allzu viel benötigten, waren wir nur bei einem Discounter.

Es ging, zu meiner Freude, ich bin ein Einkaufsmuffel auch relativ flott. Sogar an der Kasse gab es nicht den üblichen Stau. Also raus auf den Parkplatz und alles eingeladen. Den Einkaufswagen wegbringen und die Maske ab und ab ging es. Nein ging es nicht, meine Gattin sagte zu mir, „schau mal da ist ein Fuchs“. Und tatsächlich auf der Wiese wälzte sich ein Fuchs, der wie wir herausfanden, eine Füchsin war, und fühlte sich offensichtlich sehr wohl. Nachdem sie mit dem wälzen fertig war, schlenderte sie gemütlich vor unserem Auto über die Ein- und Ausfahrt um auf der nächsten Wiese erst einmal ihr Revier zu markieren.

Allerdings war die Füchsin sehr dünn. So dünn, dass wir uns schon wieder Sorgen um sie machten. Schade, dass ich einmal meine Kamera nicht dabei hatte. Ich hätte sie in ihrer Ruhe gerne aufgenommen oder zumindest fotografiert.