Die Wölfin Juli …

… kam im Januar.

Berlin, Berlin ich trapse nach Berlin, so dachte sich wohl die junge Wölfin mit dem Namen Juli. In Sachsen zog sie los und streifte mal kurz durch Polen um dann im Januar mal für ein paar Tage im Süden Berlins vorbei zu schauen. Sie kampierte in Grünau in einem Waldgebiet links und rechts des Adlergestells, der längste Stadtstraße Berlins, ja wahrscheinlich Deutschlands.

Da sie einen Sender bekommen hatte, konnte man genau nachverfolgen, wo sie sich in Grünau aufhielt und ob sie menschliche Behausungen nahe kam. Sie hat sich, so ein Wildtierexperte nahezu vorbildlich verhalten. Als sie Berlin wieder verlassen hatte, hat man ihren Ruheplatz gefunden und dieser war nicht allzu weit eines Weges gewesen. Da dort viele Menschen unterwegs sind, hätte man eigentlich von einer Begegnung Wolf Mensch ausgehen können. Doch die Wölfin ließ sich nie blicken.

Die Gegend kennen wir sehr genau, sie war einstmals auch eine beliebte Wanderstrecke von uns, da sie, für Berliner Verhältnisse, fast vor unserer Haustür liegt. Vor einigen Jahren lief uns einmal ein Wolf in einem Wald Brandenburgs über den Weg. Er war jedoch mindestens 100 Meter wenn nicht noch weiter von uns entfernt. Bis ich die Kamera in der Hand hatte, war er leider auch schon wieder weg. Aber es war ein bildschönes Tier. Das aber nur als Marginalie.

Der Wölfin Juli hat es in Berlin, trotzdem die Gegend um Grünau eigentlich sehr schön ist, wohl nicht gefallen. Sie zog wieder ab und nahm fast genau den gleichen Weg zurück, wie sie gekommen war. Also raus aus Berlin, kurz nach Polen und dann ab nach Sachsen.

Jedoch scheint Juli sehr reisefreudig zu sein. Anhat ihres Senders konnte man sehen, dass sie bald schon wieder loszog. Jedoch umlief sie dieses Mal Berlin in weitem Bogen um dann Richtung Darß zu marschieren. Somit konnte Juli das vollziehen, was uns in den letzten Wochen verboten war. Eine Reise durch Mecklenburg-Vorpommern.

Ich hoffe, Juli ist gut am Darß angekommen und findet ein Rudel, dem sie sich anschließen kann oder gründet vielleicht mit einem schicken Alpharüden ein neues. Mach‘s gut Juli und achte auf Jäger. Am Darß ist an jeder Waldecke ein Schießstand.

Problembär M49 ging in die Falle

Ein Braunbär auf Trebe so könnte man es nennen. Vor über 9 Monaten ist es M49, so ist die offizielle Bezeichnung des Braunbären, gelungen, aus dem Tierpflegezentrum in Casteller bei Trient zu entkommen. Seitdem streifte er durch Norditalien und entkam seinen „Verfolgern“ immer wieder.

Doch ein Förster stellte ihm die endscheitente Falle. Bei der Gemeinde Tione ist die Falle zugeschnappt und nun kehrt der Braunbär an den Ort seines Ausbruches zurück.

Zum Glück hat es der Braunbär nicht bis Bayern geschafft. Denn wie man dort mit Bären, also Problembären umgeht, das haben wir doch alle noch in Erinnerung, oder? Man knallt sie ab.

Das finde ich schade

In einigen Supermärkten konnte man Eier kaufen, die zwar etwas teurer waren. Doch es sind die sogenannten Bruder/Schwester Eier. Soll heißen, dass die männlichen Küken nicht mehr geschreddert werden.

Heute jedoch musste ich feststellen, dass ein Supermarkt offensichtlich aus dem Verkauf dieser Eier ausgestiegen ist. Es wäre schon ein großer Zufall, dass diese Eier immer gerade dann ausverkauft sind, wenn wir kommen. Leider sah ich auch niemanden, den ich hätte fragen können. Beim nächsten Einkauf werde ich mich jedenfalls erkundigen, weshalb man offensichtlich den Verkauf dieser Eier einstellte.

Hoffentlich scheiterte es nicht am Desinteresse der Käuferinnen und Käufer. Denn ein paar Cent sollte einem das Leben männlicher Küken schon wert sein. Und dass sie geschreddert werden, sollte man ihnen auf jeden Fall ersparen.

Wann wird diesem Wahnsinn …

… endlich Einhalt geboten?

Der Link zum Thema ist nichts für schwache Nerven. Man sollte sich den Bericht jedoch anschauen, um endlich Produkte dieses Konzerns zu meiden.

https://www.ardmediathek.de/rbb/player/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvc3VwZXJtYXJrdC8yMDIwLTAxLTIwVDIwOjE1OjAwX2NkZGM5ODAzLTI2ZmEtNGQ3My1iNjFlLTBiODQ2MTUwYmI2MS9tYXN0aGFlaG5jaGVuLWh1aG4tZ2VmbHVlZ2VscHJvZHVrdGlvbi13aWVzZW5ob2YtcGh3LWdydXBwZS12ZXJzdG9zcy1nZWdlbi10aWVyc2NodXR6LW5pZWRlcmxlaG1l/wiesenhof-verstoss-gegen-den-tierschutz