Moment mal: Wir sind keine unmündigen Deppen!

Gewiss ich bin ein friedfertiger Mensch. Aber meine Geduld wird in den letzten Wochen zusehends arg auf die Probe gestellt.

Seit Wochen werden Menschen jenseits der 60 behandelt wie Kinder oder greise Idioten, die eigentlich zu blöd sind auf sich selbst aufzupassen. Die Generation, die maßgeblichen Anteil am Aufschwung des Landes hatte, scheint urplötzlich kaum noch ohne Betreuung lebensfähig zu sein.

Während es junge Menschen noch immer als Scherz sehen auf Coronapartys zu gehen, oder wie in Berlin vielfach geschehen, alte Menschen anspucken und Corona rufen, sich unbeschwert in Parks ohne jeden Sicherheitsabstand tummeln, sind die, die offensichtlich ihren Verstand beisammen haben, die unmündigen der Nation?

Da denkt man ganz offen darüber nach, ob man sie nicht länger in Quarantäne lassen sollte als Jüngere. Damit werden ältere Menschen ganz einfach als unmündige Bürger diskriminiert, die zu blöd sind auf sich selbst aufzupassen.

Irritiert bin ich allerdings, dass viel Alte das offensichtlich mit sich geschehen lassen. Bei allem Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen, die nötig sind. Ich kann auf mich aufpassen und habe noch alle Sinne beieinander. Man kann sich schützen und das machen wir auch. Doch bei allem schützen ist man vor einer Ansteckung nicht sicher. Und das ob man 20, 30, 40 oder 70 Jahre alt ist. Also hört auf die Alten wie Deppen zu behandeln.

So das musste jetzt einfach mal raus.

 

Moment mal: Tracking-App und was dann?

Es ist in den letzten Wochen vieles möglich, was man in normalen Zeiten als undenkbar angesehen hatte. Ganze Berufszweige wurden lahmgelegt, die Regierung hat ganz massiv in das tägliche Leben der Menschen eingegriffen. Die Nation steht praktisch unter Hausarrest. Manches musste die Regierung so schnell beschließen, dass es erst im nach hinein vom Parlament und vom Bundesrat abgesegnet werden konnte.

Die Menschen zogen größtenteils mit und sahen die Notwendigkeit der beschlossenen Maßnahmen auch weitestgehend ein.

Doch nun ist man dabei noch tiefer in die Privatsphäre der Menschen einzudringen. Die Tracking-App macht die Runde. Eine App die man sich „freiwillig“, so wird es jedenfalls gesagt, auf sein Smartphone laden soll. Damit im Falle eines Falles, also wenn einer der App-Träger positiv auf Covid-19 getestet wird, andere gewarnt werden können, die sich in seinem unmittelbaren Umfeld befanden. Sie sollten sich dann auch testen lassen.

Diese App wird z. Zt. von Angehörigen der Bundeswehr getestet und soll, so die Hersteller dieser App, schon zu Ostern einsatzbereit sein. Mit dieser App so wird behautet, könnte sich das Leben in der Bundesrepublik wieder normalisieren.

Und hier werde ich hellhörig. Wer sich „freiwillig“ diese App auf sein Smartphone lädt, kann sich wieder normal bewegen und gegebenenfalls andere anstecken? Was ist, wenn in seinem Umfeld niemand diese App auf seinem Smartphone hat? Wenn sich der App-Besitzer in einem Supermarkt befindet und viele Menschen anstecken könnte?

Oder glaubt man in der Bundesregierung, dass viele Menschen sich um diese App reißen werden? Also doch eher ein freiwilliger Zwang? In Covid-19 freien Zeiten würde ein Aufschrei durch das Land gehen. Doch mittlerweile scheint man fast alles, was unter dem Deckmäntelchen Covid-19 an Freiheiten eingeschränkt wird, hinzunehmen.

Ich bin gespannt, wie es nach überstandener Pandemie weiter geht. Zum Glück habe ich kein Smartphone und werde mich auch nie von so einem Ding beherrschen lassen.

Fast vergessene Schlager

Es ist lange her, dass Kneipen so etwas wie soziale Geborgenheit ausstrahlten. Na ja wenigstens die, die man kannte. Gibt es sie heute eigentlich noch, die Kiezkneipe? In der man sich zwanglos trifft und bei ein paar Glas Bier all die Probleme der Welt im Handumdrehen löst.

Davon sang in den 1980er Jahren Peter Alexander und hatte damit großen Erfolg. Eben auch, weil viele das Gesungene nachvollziehen konnten. Jetzt wäre es nicht möglich sich in den Kiezkneipen zu treffen. Denn sie sind zu. So es sie überhaupt noch gibt. Meine Kneipenzeit war ohnehin Ende der 1960er Jahre. Als in Berlin in den Kneipen viel diskutiert wurde.

Peter Alexander und „Die kleine Kneipe

 

Eine Frage zur Wunschsendung

Offensichtlich haben manche bedenken solch eine Sendung gerade an Karfreitag zu hören. Das kann ich natürlich verstehen. Deshalb frage ich mal nach, ob der Ostersonnabend ein Termin wäre, der besser passen würde.

Besonders geht die Frage natürlich an die 6 Bloggerinnen und Blogger, die bisher Wünsche äußerten. Für mich wäre es egal, ob am Freitag oder Sonnabend gesendet wird. Ich zeichne die Sendung ohnehin vorher auf und stelle sie dann in den Sendeplan.

Vielleicht könnten auch jene die den ersten Eintrag mit „Gefällt mir“ kennzeichneten sich auch zu einem Wunsch durchringen. Ich würde das klasse finden. Und ich verspreche, es tut auch nicht weh. 😀

So dann äußert euch mal dazu. Heute an diesem 1. April. Und das ist jetzt kein Aprilscherz.

Mich hat der 1. April in diesem Jahr echt überrascht. Ich glaube, es ist erstmalig, dass ich keinen Aprilscherz hier reinstelle. Egal es muss auch mal humorlos gehen. 😀

Moment mal: Die Magyar Diktatur?

Dass der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán Demokratie für völlig überbewertet hält, ist wohl bekannt. Mehrmals hat er das in den letzten Jahren überdeutlich gezeigt. In Brüssel hat das nicht immer Freude verursacht, doch verärgern wollte man ihn dennoch nicht. Und so konnte er schalten und walten wie er wollte.

Doch nun hat er die Pandemie dazu benutzt um sämtliche demokratische Verhältnisse auch noch zu schreddern. Er ließ im Parlament abstimmen, dass er nun per Dekret regieren kann. Im Parlament ließ er natürlich abstimmen, in dem seine Partei die absolute Mehrheit hat, um dem schäbigen Spiel noch einen demokratischen Anstrich zu geben. Das Parlament durfte sich sozusagen selbst entmachten.

Wie reagiert Brüssel denn nun auf diesen Staatsstreich? Denn viel anderes ist das nicht. Nach den Statuten der EU müsste Ungarn aus der EU ausgeschlossen werden. Denn ein Land, in dem keine demokratischen Verhältnisse mehr herrschen, hat in der EU nichts verloren. Orbán hat nun jede Grenze überschritten. Er nutzt Covid 19 skrupellos für seine Interessen aus. Hebelt die Demokratie frech aus und kommt damit wohl wieder durch.

Doch gemach, so etwas ist natürlich nur wichtig, bevor ein Land in die EU aufgenommen werden möchte. Ist es erst einmal Mitglied ist das alles nicht mehr so wichtig. Siehe jetzt Ungarn, aber auch Polen und Tschechien wären Kandidaten um aus der EU zu fliegen.

Und Brüssel? Ja was ist mit einer Reaktion aus Brüssel? Und zwar einer eindeutigen und nicht wieder nur ein tutu. In Brüssel sollte man sich nicht wundern, dass weder die EU Staaten noch der Rest der Welt, die EU noch ernst nehmen. Das hat man sich schließlich hart erarbeitet.

Was soll das?

Wir haben Frühling. Jetzt brauchen wir keinen Schnee mehr. So sah es gestern am frühen Nachmittag in Berlin aus. Der Schnee blieb zum Glück jedoch nicht liegen.

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Eric Clapton wird 75

Man mag es nicht glauben, doch Eric Clapton wurde tatsächlich heute vor 75 Jahren in Ripley (Großbritannien) geboren. Erstmals ist er mir bei den Yardbirds aufgefallen. Er hatte eine ganz besondere Art Gitarre zu spielen. Seit diesen Tagen bin ich ein absoluter Fan, ja ein Fan, das bin ich sonst weder von Fußballvereinen noch von anderen Künstlern, von ihm und seiner Musik.

Na dann alter Junge herzlichen Glückwunsch zum Fünfundsiebzigsten.

Moment mal: In der Ruhe liegt die Kraft.

Hysterie war schon immer der falsche Ratgeber. Doch leider scheint sie in diesen Tagen immer mehr aufzukommen. Es fing eigentlich ganz harmlos an. Erst wurde Toilettenpapier im Keller gestapelt, dann fühlten sich die Fernsehanstalten berufen den Seherinnen und Sehern eine Aufforderung einzublenden, dass sie zu Hause bleiben sollen.

Nun gibt es seit einigen Tagen für Berlinerinnen und Berliner ein „Einreiseverbot“ in die Prignitz. Dort möchte man kein Auto mit einem B am Anfang des Nummernschildes mehr sehen. Sie sollen in Berlin bleiben.

In Bayern gibt es Tegernsee ähnliches. Auch dort ist man nicht bereit Ausflügler aus München zu akzeptieren. Sie sollen einfach in München bleiben.

Da frage ich mich, was werden Berlinerinnen, Berliner, Münchnerinnen und Münchner in diesen Gebieten schon vorhaben. Shoppen geht nicht, in Cafés oder Restaurants setzen geht nicht, also was bleibt? Klar sie gehen einfach spazieren. Und eine Übertragung des Virus in freier Natur gilt eher als unwahrscheinlich.

Ein Discounter in unserer Nähe hat sich etwas besonderes ausgedacht. Man darf nur noch mit einem Einkaufswagen in den Laden. Die Einkaufswagen wurden selbstverständlich verknappt. So muss man draußen warten bis ein Kunde mit einem heraus kommt. Dann darf man mit diesem den Discounter betreten. Ohne Einkaufswagen wird der Zutritt verweigert. Wenn man als nur mal schnell Zucker oder Mehl oder sonst eine Kleinigkeit benötigt, so muss man einen Einkaufswagen benutzen. Für mich auch eine sehr fragwürdige Methode. Ich kenne jedenfalls schon zwei, die dort nicht einkaufen gehen.

Der Chef des Robert Koch Institutes befürchtet nun auch noch italienische Verhältnisse in Deutschlands Krankenhäusern. Patsch das musste nun auch noch sein. So eine Aussage wird die Menschen dann noch mehr in Aufruhr versetzen. Bisher hat sich dieses Institut nicht besonders mit Ruhm bekleckert in dieser Krise. Nun möchte man auch noch Panik verbreiten?

Der Aussagen von Herrn Wieler dürfte entgegenstehen, dass in deutschen Krankenhäusern momentan ca. 100 Menschen aus Italien und Frankreich behandelt werden. Sie wurden, schwer erkrankt, eingeflogen um hier behandelt zu werden. Also so überlastet ist man offensichtlich noch nicht. Das kann sich natürlich ändern. Doch wer mag jetzt schon seriös voraussagen wie die Pandemie sich entwickelt? Das RKI jedenfalls lag bisher fast stets falsch.

Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich möchte die Pandemie nicht verharmlosen. Das ist eine ernste Sache. Jedoch sollte man eine zusätzliche Panikmache tunlichst unterlassen. Wozu sie führt, konnte in den letzten Wochen jeder erfahren, der einkaufen war.

 

Schaffen wir das?

Für den Karfreitag habe ich die Idee, mal wieder eine Sendung mit Wunschmusik zu fahren. Jedoch habe ich keine große Hoffnung, dass genug Musikwünsche eingehen werden, um eine Stunde voll zu bekommen.

Schon die Sendung zu den Weihnachtsfeiertagen war nicht einfach voll zu bekommen und damals war ich auch noch im Gemeinschaftsblog präsent. Für die Osterfeiertage habe ich auch noch eine Idee, doch da muss ich erst einmal meine Faulheit überwinden, bevor ich näher darauf eingehe.

Also meint ihr wir schaffen es, eine Sendung mit Musikwünschen hinzubekommen? Ich schätze 12 – 14 Titel müssten es schon sein. Das kommt natürlich auf die Länge der Titel an.

Ich bin gespannt.