Eine CD von Art Garfunkel jr.

Wer wäre darauf gekommen, dass der Sohn von Art Garfunkel, Art Garfunkel jr. einen Song mit Marianne Rosenberg aufnehmen würde. Doch er wollte die Songs von Simone & Garfunkel in deutscher Sprache singen und hat sich dazu verschiedene Sangeskolleginnen und Sangeskollegen eingeladen. Das scheint im Moment, ohnehin groß in Mode zu sein.

Eine dieser Partnerinnen war Marianne Rosenberg und dabei kam, wie ich finde, ein ganz passabler Song heraus. Bright Eyes heißt der Song von Art Garfunkel.

Art Garfunkel jr. & Marianne RosenbergWie du

Herthas Ramsch-Reste-Rampe

Das verramschen bei Hertha BSC geht in seine nächste Runde. Nachdem der Vorgänger von F. Bobic alles einkaufte, Hauptsache es war teuer, steht nun ein weiterer dieser überteuerten Einkäufe auf dem Sprung nach Italien zurück. Piatek geht wahrscheinlich nach Florenz. Im Gespräch ist eine Leihe bis zum Saisonende, mit einer Kaufoption von 15 Millionen.

Im Januar 2020 kam er für satte 24 Millionen an die Spree. Wieder eines dieser Verlustgeschäfte bei Hertha. So wurden die Millionen des Investors mit vollen Händen zum Fenster hinaus geworfen. Schade, dass Hertha zu dieser Zeit keinen Geschäftsführer Sport hatte, der bei dem Geldsegen den Überblick bewahrte.

Aber gut, das ist Schnee von gestern. Wenn auch sehr teurer.

Moment mal: Dann strahlt mal schön

Was wurde im vergangenen Jahrhundert gegen die Kernkraftwerke in Deutschland protestiert. Brokdorf war ein Reizthema und lange in den Schlagzeilen. Wie habe ich immer argumentiert und argumentiere heute noch, „jede Pommesbude braucht ein Entsorgungskonzept, sonst bekommt sie keine Zulassung“. Oder wie lautet ein anderer Spruch der immer wieder auf Plakaten stand oder laut gerufen wurde? „Atomkraft ist sicher, todsicher“!

Ich bin gegen eine Technologie, die den Menschen überfordern kann. In Tschernobyl ging es daneben, in Harrisburg wäre es um Haaresbreite fast daneben gegangen, und in Fukushima ging es auch mächtig schief. Es gab noch jede Menge Beinaheunfälle.

Ende des Jahres 2021 gingen in Deutschland drei Kernkraftwerke vom Netz. Bis Ende 2022 sollen dann alle vom Netz genommen sein. Was die ehemalige Bundeskanzlerin nach Fukushima, nicht aus Überzeugung, sondern weil die Landtagswahlen in Baden-Württemberg damals vor der Tür standen, anordnete wird dann vollzogen sein.

Bedingt durch die Bemühungen den Klimawandel wenigstens einigermaßen erträglich zu halten, werden alternative Energien gesucht. Da grätscht man in Brüssel brutal dazwischen und denkt sehr, sehr laut darüber nach, die Kernenergie als nachhaltige Energie einzustufen. Somit würden Milliarden an Geldern in den Ausbau der Kernenergie fließen.

Die Bundesregierung, noch unter A. Merkel, ist gegen dieses Vorhaben nicht sonderlich offensiv vorgegangen. Sie war wohl in dem Wissen, dass auch Gas als nachhaltig unter gewissen Voraussetzungen eingestuft werden könnte. Und vom Gas ist die Bundesrepublik wohl noch lange abhängig. Oder glaubt jemand, dass durch die Leitung Nord Stream 2 Wodka fließen wird?

Ich bin gespannt, wie man diese Vorhaben händeln wird. Es reicht eine Mehrheitsentscheidung der EU Länder. Deutschland ist in dieser Frage in der Defensive. Wie wird die Bundesregierung, die sich immer sehr für Mehrheitsentscheidungen stark macht, reagieren, wenn sie eben durch eine Mehrheitsentscheidung überstimmt wird?

Wenn tatsächlich, wie es Frankreich und andere europäischen Staaten vorhaben, die Kernenergie in Europa massiv ausgebaut wird, wird Europa nicht sicherer. Und wo sollen die ganzen abgebrannten Brennstäbe endgelagert werden?

Aber das ist dann ein Problem der nächsten 100 – 500 Generationen. Ich bin nicht gläubig, jedoch fällt mir dazu ein Spruch ein. „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Obwohl der Spruch trifft nicht genau zu, denn sie wissen genau, was sie tun.

Moment mal: Da braut sich was zusammen

Seit einigen Wochen lässt der Herrscher in Moskau die Muskeln nicht nur im Lande, sondern auch international spielen. Er zieht ein massives Truppenaufgebot vor der ukrainischen Grenze zusammen und verlangt von den Vereinigten Staaten und der NATO eine Zusicherung, dass sie sich nicht weiter nach Osten ausbreitet und die Ukraine nicht der NATO beitreten dürfe.

Natürlich möchte er mit diesem Schauspiel die Reaktion des amerikanischen Präsidenten testen. Auch wie eng die EU und die USA in der nach Trump Zeit zusammenstehen. Er verlangt Garantien für die Sicherheit Russlands, eine Garantie, die er z. B. der Ukraine nicht gewährt. Wer hat denn die Krim annektiert? Wer unterstützt die Abtrünnigen im Osten der Ukraine? Es sei am Rande erwähnt, dass die Ukraine ein souveräner Staat ist und es weder Russland noch anderen Staaten zusteht über das Land zu bestimmen.

Wer drohte unterschwellig den baltischen Staaten und Polen durch seinen Vasallen in Belarus? Aber Putin folgt einem alten Rezept. Hat man im eigenen Land große Probleme, so kaschiert man das mit Stärke nach draußen.

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr kann das sehr schnell herauf beschwören.

Jedoch auch in Deutschland braut sich etwas zusammen. Menschen die sich tatsächlich Sorgen um eine Impfpflicht machen gehen auf die Straßen und nehmen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung war. Lassen jedoch zu, dass ihre Demonstrationen von NAZIS, Reichsbürgern und der AfD zu deren Zwecken unterlaufen werden. Während die vierte Welle durchs Land schwappt und die fünfte sich schon ankündigt, glaubt noch immer ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung, dass das alles viel zu aufgebauscht wird. Coronaleugner sterben auf den Intensivstationen doch von Einsicht keine Spur.

Die Coronaleugner jedoch werden immer aggressiver. Sie erreichen mit ihrer Taktik des Aufputschens mehr und mehr Menschen, die selbst weder rechte Gedanken noch umstürzlerische Pläne verfolgen. Der Ton gegenüber der Polizei und den Politikern und Politikerinnen wird von Woche zu Woche schärfer. Woche für Woche hebt die Polizei Nester aus in denen sich Waffenarsenale befinden, die einen fragen lassen, wo bekommen diese Typen so leicht die Waffen her?

Zwei Beispiele, die für 2022 wenig Gutes erwarten lassen. Dabei habe ich Afghanistan, wo die ISIS wider aktiv ist und Syrien wo sich die ISIS wieder erholt hat nicht angeschnitten. Dadurch dürfte sich die Gefahr von Anschlägen zumindest nicht verringert haben.

Also bleiben wir lieber wachsam.

Klotz am Bein

Dreihundertvierundsiebzig Millionen hat Hertha in den vergangenen zwei Jahren vom Investor Windhorst erhalten. Deshalb geht man davon aus, dass der Verein im Geld schwimmt und es mit vollen Händen ausgeben kann.

Dass dem nicht so ist, hat der neue starke Mann bei Hertha sehr schnell erfahren müssen. Schon die Verkäufe im Sommer wurden getätigt, um das aufgeblasene Gehaltsgefüge zu entlasten. Ein Überbleibsel aus der Zeit des „Allwissenden“ und des ehemaligen Geschäftsführers Sport M. Preetz. Beide hatten das Geld mit vollen Händen rausgeschmissen.

Nun versucht man in der Winterpause, die letzten kostspieligen Altlasten loszuwerden. M. Preetz sah in Tousart den Spielmacher der Zukunft im Mittelfeld. Diesen Eindruck dürfte er exklusiv gehabt haben. Wenn er mal spielte, so ist er nicht weiter aufgefallen. Piatek wollte der „Allwissende“ unbedingt verpflichten. Die Tormaschine auch Pistolero genannt, entpuppte sich, wie Tousart, als Fehleinkauf. Beide kosteten weit über 20 Millionen Ablöse und sind Großverdiener bei Hertha. Werden nun, wohl mit großen finanziellen Verlusten für den Verein abgegeben. Interessenten soll es für sie geben.

Nur wenn man sie loswird, scheint Geld für Neuverpflichtungen da zu sein. Die Pandemie hat auch Hertha große finanzielle Verluste eingebracht, die durch die Investitionen des Sponsors einigermaßen ausgeglichen wurden.

Wenn man das weiß, dann kann man erahnen, wie schwer es F. Bobic hat, den Verein wieder in ein vernünftiges Fahrwasser zu bekommen. Dabei hat das von Anfang an gespannte Verhältnis mit dem damaligen Trainer Pal Dardai, eben durch die An- bzw. Verkäufe des Sommers auch nichts besser gemacht. Pal Dardai war mit den viel zu späten Neuverpflichtungen nicht glücklich und machte hieraus kein Geheimnis.

Seine Entlassung war der erwartete Schritt in eine neue Richtung. Ob der neue Trainer, ausgestattet mit einem Vertrag bis Saisonende, darüber hinaus weiterarbeiten kann, dürfte einerseits davon abhängen, wie die Rückrunde verläuft, oder ob F. Bobic schon einen Nachfolger im Visier hat. Er möchte gerne Kontinuität auf dem Trainerposten haben.

Das erste Halbjahr des neuen starken Mannes bei Hertha ist, auch bedingt durch die zu übernehmenden Altlasten, nicht so gelaufen, wie es sich viele, auch ich, erhofft hatten. Jedoch sollte man Geduld aufbringen und abwarten wie es sich weiter entwickelt. F. Bobic kann nicht in wenigen Monaten das, was jahrelang verschludert wurde, richten. Mit diesen Altlasten hat er einen gehörigen Klotz am Bein.

Dazu bedarf es schon mehr Zeit. Eines jedoch ist schon jetzt sicher, die gemütlichen Jahre bei Hertha sind mit ihm vorbei.