Überraschung beim Spaziergang

Als wir gestern zu einer Wanderung aufbrachen, ahnten wir nicht, welch erfreuliche Überraschung uns erwarten sollte. Wir hatten uns für Erkner bei Berlin entschieden. Über die Dauer der Fahrt brauche ich nichts zu schreiben ist Erkner ja praktisch ein Vorort von Berlin im Südosten unterhalb Berlins gelegen.

Wir parkten also am Rande Erkners und machten uns auf die Wälder zu erkunden. Nach einem ca. 1stündigen Spaziergang durch den Wald fanden wir uns in Woltersdorf wieder und als wir uns gerade berieten wie wir nun weiterwandern sahen wir einen Hinweis. Auf einem Schild wurde auf einen Aussichtsturm hingewiesen, den man nach ca. 20 Gehminuten erreichen konnte. Nun was sind schon 20 Minuten? Also gingen wir den Aufstieg, der wesentlich einfacher war als am Mittwoch, an. Tatsächlich selbst mit unseren Hunden, die natürlich alles erforschen mussten, waren wir nach gut 20 Minuten am Turm.

Und da erwartete uns die Überraschung. Der Turm selbst sah von außen nicht ganz so „luxuriös“ aus wie der am Wehlaberg, jedoch das Innenleben entlockte mir ein Wow! Bis dahin wusste ich noch nicht, dass Woltersdorf eine berühmte Filmstadt war. Ja in den zwanziger- und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gar das „märkische Hollywood“ genannt wurde. Dort wurden so berühmte Filme wie „Der Tiger von Eschnapur“ oder „Das indische Grabmal“ gedreht. Davon hängen Plakate und Beschreibungen an den Wänden. Ja sogar Kulissenteile und ein Modell der Kulisse sind ausgestellt. Ich war mehr als angenehm überrascht und hielt mich fast ½ Stunde in dem Turm auf.

Ach ja die Aussicht war um vieles interessanter als am Wehlaberg. Wurde für uns an diesem Tag jedoch fast zur Nebensache. Der Turm wurde 1945 ein Opfer der Flammen jedoch ab 1961 wieder erbaut.

Als wir mit der Besichtigung fertig waren, stärkten wir uns noch für den Rückweg. Für Sitzgelegenheiten rund um den Turm war reichlich gesorgt.

Ein Ausflug nach Köthen

Am Mittwoch starteten wir bei schönem Wetter und ca. 22 Grad zu einem Ausflug nach Köthen im Landkreis Märkisch Buchholz. Nach einer 1stündigen Autofahrt stellten wir unser Auto auf einem Waldparkplatz ab um die vier Seenwanderung mit einem Abstecher zum Aussichtsturm Wehlaberg zu beginnen. Unsere Wanderung führte uns vom Trift- zum Mittelsee. Als wir am Ende des Schwanensees angelangt waren, zeigten uns Wegweiser den Weg zum Aussichtsturm Wehlaberg. Eine Tour, der sanfte Aufstieg sollte 3,5 Kilometer lang sein. Die Alternativtour war als sehr steil ausgezeichnet, aber nur 0,4 Kilometer lang. Klar entschieden wir uns für die sportliche, also steile Variante von 0,4 Kilometern.

Es war jetzt nicht so, dass wir die Entscheidung bereuten. Jedoch war die Tour tatsächlich steil. Jedenfalls teilweise und durch heftige Regenfälle die es dort vor nicht all zu langer Zeit wohl gegeben hatte, kräftig ausgewaschen. Aber wir kamen oben an und nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir abwechselnd, einer muss ja bei den Hunden bleiben, auch noch den Aufstieg des Turmes an. Ich muss es leider so schreiben, die Aussicht vom Turm hat unsere Mühen des Aufstieges nicht belohnt. Sie war, fand ich jedenfalls, nicht berauschend.

Also ging es wieder an den Abstieg und auf der anderen Seite des Schwanensees liefen wir zurück und kamen auf dem Rückweg auch noch am vierten See, dem Pichersee vorbei. Nach ungefähr 4 ½ Stunden waren wir zurück am Auto und die Heimreise begann.

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Und Morgen werde ich unsere heutige Wanderung, auf der wir eine tolle Überraschung erlebten, beschreiben. Aber mehr verrate ich nicht, ihr sollt ja nicht neugierig werden. 😉

Mal wieder, keine Ahnung!

Als wir heute durch den Wald gingen, standen wir vor diesem Mast und überlegten, wofür der wohl einst benutzt wurde oder sogar noch wird. Es war der einzige Mast weit und breit und wir kamen mit unseren Überlegungen nicht weiter. Deshalb reiche ich die Frage an euch weiter. Wozu könnte dieser Mast benutzt worden sein?

Mast

Giftig oder nicht giftig?

 

Als wir heute durch die Wälder streiften, stand diese Tafel am Wegesrand. Da die Pilzsaison so langsam beginnt, habe ich die Tafel fotografiert damit ihr seht welcher Pilz euch bekommt uns welcher nicht. Besonders hilfreich fanden wir den Hinweis, den ich aufgrund der Verkleinerung nochmals mit Pfeilen kenntlich machte und ihn hier nochmals aufschreibe:

„Aufgrund enthaltener Giftstoffe verursachen einige dieser Pilze unter Umständen tödliche Vergiftungserscheinungen.“

Na bitte nun kann ja nichts mehr schief gehen.

Pilze

Ein Wetter zum Wandern …

… war das heute. Allerdings machten wir heute nur eine kleine Tour am Oder-Spree-Kanal entlang und durch den Wald zurück zum Auto. Nach ca. 3 Stunden hatten wir es geschafft.

Ein Kranich hebt ab. Sorry das Foto ist nicht optimal jedoch mit 12-fach Zoom aus der Hand auch nicht einfach zu schießen.

Kranich

Obwohl es nur ca. 23 Grad warm war, mussten unser Hunde ihre Pfoten kühlen.

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Mal wieder unterwegs

Nachdem wir heute Morgen nochmals kurz bei unserer Tierärztin vorbei schauen mussten, unsere Hündin hatte sich vor einer Woche am Auge leicht verletzt, und alles gut verheilt war, machten wir uns bei herrlichstem Wanderwetter wieder auf die Socken.

Allerdings wanderten wir heute durch uns bekanntes Gelände. Die Hunde fühlten sich dort sehr heimisch, da sie das Gebiet bestens kennen, obwohl wir gerade diesen Abschnitt in letzter Zeit etwas vernachlässigten. Denn es gibt auch sonst noch eine Menge zu enddecken.

So verging die Zeit mal wieder wie im Flug und irgendwann mussten wir dann auch mal wieder Kurs auf unser Auto nehmen. Das hatten wir an einer Mühle abgestellt. Die Mühle beinhaltet ein Restaurant und dort hatten wir schon des Öfteren gegessen. So auch heute, denn die Zeit war soweit fortgeschritten, dass an Kochen zu Hause nicht mehr zu denken war. Man kann dort gemütlich am Dorfweiher sitzen und essen. Offenbar sind wird nicht nur der Wirtin schon bestens bekannt, sondern auch Herrn und Frau Schwan die uns sichtlich stolz ihren Nachwuchs präsentierten. Ich fand das Piepsen der Jungschwäne beim Vorbeischwimmen sehr niedlich und war erstaunt wie gelassen unsere Hunde die Parade abnahmen.

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Frau Enterich sah dem Treiben von Familie Schwan sehr aufmerksam zu.

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Camp Sigurd

Vor einiger Zeit hatte ich kritisch angemerkt, dass wir bei unseren Wanderungen durch die Brandenburger Wälder nur ganz selten eine Bank finden, die zur Rast animiert. Da wir oftmals viele Stunden unterwegs sind, möchte man gerne mal in Ruhe etwas trinken und essen. In Wäldern findet man sehr selten Imbiss-Buden und Restaurants gibt es auch nicht so häufig.

Also machten wir uns Gedanken wie man das Problem lösen kann. Wir suchten uns Campingstühle, die man sehr klein zusammenlegen kann, und wurden fündig. Auch ein sehr klein zusammenlegbarer Campingtisch war schnell aufgetrieben. Dafür gibt es in Berlin-Steglitz einen Laden, der eben genau solche Ausrüstungen verkauft. So waren wir schon weitestgehend unabhängig von Bänken im Wald. Jedoch damit nicht genug, wir suchten einen Faltwagen worin man diese Sachen und eventuell mal einen Hund, wenn er schlappmacht transportieren kann. Und es gibt nichts, was man im Internet nicht finden würde. Auch hier wurden wir fündig und so begaben wir uns heute auf die erste Tour mit der gesamten Ausrüstung, die auch noch zwei neue Tourrucksäcke beinhaltet.

Die Stühle und Rucksäcke hatten wir schon zwei Mal vorher zu unserer vollsten Zufriedenheit getestet. Heute kam dann der Bollerwagen, der uns gestern geliefert wurde, dazu und auch dieser Test verlief zu unserer vollsten Zufriedenheit. Nun sind wir völlig unabhängig und können rasten, wo immer wir möchten. Selbst noch längere Wanderungen werden unsere Hunde nun nicht schocken, sie können sich bei Bedarf im Wagen ausruhen.

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Blutrünstige Plage?

Als wir vorgestern und gestern unsere Wanderungen, bei schönem Frühlingswetter machten, wurden wir massiv von Stechmücken „angegriffen.“ Wir waren in sumpfigen Gegenden unterwegs und die Biester hatten es auf uns und unsere Vierbeiner abgesehen.

Es gab schwere Verluste aufseiten der Angreifer und unsere Hunde schnappten des Öfteren nach ihnen. Auch wir „erlegten“ massenweise diese blutrünstigen Monster. Auch unsere Tierliebe hat seine Grenzen. Auf den Fotos kann man eventuell erkennen, welch wunderbare Voraussetzungen für Stechmücken vorhanden sind.

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Der ungläubige Sigurd

Als wir den heutigen Tag planten, warteten wir auf den Wetterbericht. Es wurden 26-27 Grad verkündet und keinerlei Niederschläge. Nun ein Blick gen Himmel lies uns daran etwas zweifeln. Aber trotzdem packten wir unsere Sachen und zur Freude unserer Hunde ging es zum Auto, na ja eher zur Freude unseres Rüden. Die Hündin mag Autofahren überhaupt nicht.

Während der Fahrt türmten sich die Wolken immer höher auf und eigentlich ist das ein Zeichen für ein nahendes Gewitter. Im Autoradio hörten wir nochmals den Wetterbericht, er hatte sich nicht geändert. Allerdings änderten wir unser Ziel. Wir fuhren nicht weit raus, sondern nur bis zum Oder-Spree-Kanal. Dort angekommen sah es sehr bedenklich aus. Wir machten uns dennoch auf den Weg und hatten den Verlauf unserer Wanderung von der Wolkenbildung abhängig gemacht. Eine ganze Zeit war die Sonne weg, das kam uns sehr gelegen, da der Wanderweg am Kanal freiliegt und die Sonne, wenn sie herauskam, gnadenlos runter ballerte. Doch bedrohlich wurde die Wolkenformation eigentlich nie.

So entschlossen wir uns, die Wanderung durch den Wald fortzusetzen. Das Gebiet kennen wir sehr gut, daher wussten wir, wenn ein Regenguss oder gar ein Gewitter kommen sollte, finden wir nichts um uns unterzustellen. Jedoch erschien uns die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommen könnte eher gering.

Als wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurückkehrten, waren die Wolken fast verschwunden und ich um eine Erfahrung reicher. Manchmal haben die vom Wetterdienst eben doch recht. Ich hatte tatsächlich mit Regen gerechnet, doch bis jetzt hielt sich das Wetter, trotz zeitweiliger bedrohlicher Wolken tapfer. Es war wieder ein wunderschöner Sommertag.

Gut, dass wir ihn nutzen konnten. Denn morgen geht es zum Tierarzt. Unsere Rabauken müssen ihre Spritzen bekommen. Da werden wir wieder ganz schlechte Kritiken von ihnen bekommen. Aber da müssen wir wohl alle durch.

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